Di., 20.06.2017

Herausforderung Eine Woche ohne Technik

Timo Eickholt  (l.) und Xhoni Quku sind beste Freunde. Gemeinsam stellen sie sich nun einer ganz besonderen Herausforderung: Eine Woche lang wollen die beiden Profilschüler ohne elektronische Technik auskommen.

Timo Eickholt  (l.) und Xhoni Quku sind beste Freunde. Gemeinsam stellen sie sich nun einer ganz besonderen Herausforderung: Eine Woche lang wollen die beiden Profilschüler ohne elektronische Technik auskommen. Foto: tani

ASCHEBERG - 

Die Profilschüler fordern sich im Juli heraus. Ein Duo schwant schon, dass es schwer wird, denn es will auf Technik verzichten.

Von Tina Nitsche

Was machen zwei beste Freunde, wenn sie eine Woche lang ganz ohne elektronische Technik auskommen sollen? „Na, sie nehmen die Herausforderung natürlich an“, sagt Xhoni Quku und grinst. Wenn-gleich das nicht unbedingt ganz einfach ist und zumindest im Kopf von Timo Eickholt schon jetzt die Frage kreist: „Wie soll ich das nur eine Woche ohne Handy aushalten? Das ist der Hammer, ich schaffe es ja noch nicht einmal, eine Nacht ohne auszukommen.“

Doch die Handys werden für eine Woche in die Obhut der Eltern übergeben. Logisch, dass diese Aufgabe eine echte Herausforderung darstellt. Eine, die die beiden Profilschüler sich im Rahmen des Herausforderungsprojektes auf die Fahnen geschrieben haben. Dafür gilt es eine Menge vorzubereiten und zu recherchieren. „Dieses Datum vom 3. bis zum 7. Juli kreist schon fest im Kopf“, gibt Timo zu. Doch wie füllt man sieben Tage aus und das ganz ohne elektronische Technik?

Die beiden 14-Jährigen haben bereits einen Schlachtplan entworfen. So wollen sie beispielsweise freiwillig die Mittagspausenangebote für die Fünftklässler unterstützen. Kreative Freizeitgestaltung lautet dann das Motto. Bogenschießen, Golfen, Lattenschießen, „oder Kartenspielen wäre auch noch eine Option“, wirft Xhoni ein. Diesbezüglich haben die Jungen schon eine Menge zusammengetragen. „Musikhören wäre auch noch was“, ergänzt Timo. Musikhören ohne elektronische Technik? „Geht nicht die ganzen sieben Tage, aber beispielsweise per Kassette, wenn der Kassettenrekorder batteriebetrieben ist. Auf Batterien wollen die beiden auch hinsichtlich ihres Weckers setzen. Denn der wird jeden Morgen in ihrem Zelt bimmeln, das sie bei Eickholts in Davensberg aufschlagen wollen. Schließlich müssen die Beiden jeden Morgen um acht Uhr in der Profilschule vorstellig werden. Einen Tag wollen sich Xhoni und Timo während besagter Woche in Dortmund gönnen. Dorthin wollen sie mit dem Zug. „Das haben wir uns alles schon rausgesucht“, erklärt Xhoni und weist auf den Computer. Noch dürfen die Jungen ihn nutzen. Und das tun sie eifrig zu Recherchezwecken. Denn in der ersten Juliwoche müssen Timo und Xhoni ohne die Technik wie PC, Tablet, Smartphone und Co. auskommen. Für sie schwer vorstellbar, denn Technik ist für sie selbstverständlich. Für ihren Dortmund-Tag haben sie deshalb auch schon eine Idee. Denn um in der Stadt von A nach B zu kommen, „da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt Timo grinsend. Gesagt – getan, denn auf den Kopf gefallen sind die Freunde schließlich nicht. Atlas und Landkarte liegen parat – „und außerdem haben wir ja einen Mund, da können wir uns auch durchfragen“. Auch beim Kochen heißt es back to the roots! „Ein Kohlegrill ist hier eine Alternative“, hat Timo sich schon schlau gemacht. Smartphone gegen Bogenschießen, Golfen und Co. Der Tausch ist ungewöhnlich. Insbesondere für Timo eine echte Herausforderung. Doch Freund Xhoni ist sich sicher: „Wir schaffen das!“

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Wie soll ich das nur eine Woche ohne Handy aushalten? Das ist der Hammer, ich schaffe es ja noch nicht einmal, eine Nacht ohne auszukommen.

Timo Eickholt

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