Di., 04.07.2017

Festakt in Ascheberg Patenschaft ist beurkundet

Die Patenschaftsurkunde tauschten gestern Nachmittag Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Kompaniechef Major Henning Peters aus. Die Drohnen der Aufklärer aus Ahlen lockten vor allen Dingen Technikfreunde an. Die Soldaten erklärten alles geduldig. Auf dem Bolzplatz waren ein Feldlager und Schießstände aufgebaut worden.

Die Patenschaftsurkunde tauschten gestern Nachmittag Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Kompaniechef Major Henning Peters aus. Die Drohnen der Aufklärer aus Ahlen lockten vor allen Dingen Technikfreunde an. Die Soldaten erklärten alles geduldig. Auf dem Bolzplatz waren ein Feldlager und Schießstände aufgebaut worden. Foto: hbm

Ascheberg - 

Die Urkunden sind getauscht, die Gemeinde Ascheberg und die 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 in Ahlen haben gestern ihre Patenschaft besiegelt.

Von Theo Heitbaum

Die Urkunden sind getauscht, die Gemeinde Ascheberg und die 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 in Ahlen haben gestern ihre Patenschaft besiegelt. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Kompaniechef Major Henning Peters wünschten sich in ihren Ansprachen, dass die Patenschaft mit Leben gefüllt werde.

Die Beziehungen der Gemeinde Ascheberg zu einer Kompanie der Westfalenkaserne aus Ahlen haben Tradition. Als die Bundeswehr schrumpfte und die bisherige Patenkompanie, die 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 192, aufgelöst wurde, stand die Gemeinde 2006 mit leeren Händen da. Jetzt ergab sich durch den Umzug der Aufklärer von Augustdorf nach Ahlen die Chance, eine neue Patenschaft einzugehen. „Der Gemeinderat hat das einstimmig beschlossen“, machte Risthaus beim Festakt auf dem Gelände der Profilschule deutlich. Ratsvertreter, Abordnungen der Schützenvereine, der Feuerwehr und einige Interessenten waren gekommen, um die Zeremonie, aber insbesondere die Präsentation der neuen Patenkompanie zu erleben.

Fotostrecke: Patenschaft mit der Bundeswehr

Der Bürgermeister sieht die Soldaten als Staatsbürger in Uniform, als Bestandteil des Gemeinwesens. Er wünsche sich, dass viele gegenseitige Begegnungen ermöglicht würden. Mit der Teilnahme am Volkstrauertag habe die 4. Kompanie ihr Interesse bekundet. Risthaus lud die Soldaten zu Fußballturnieren, Schützenfesten und Kirmessen ein. Die Schützenvereine hätten für Vergleichsschießen schon ersten Kontakte geknüpft. Scharf verurteilte der erste Bürger einen nächtlichen Übergriff auf Gebäude im Umfeld, die mit Parolen besprüht worden waren: „Solche Sachbeschädigungen und Beleidigungen geben nicht die Art und Weise wider, wie wir mit der Bundeswehr umgehen möchten.“ Teile der Schmierereien waren schon entfernt worden, andere durch Tarnnetze abgedeckt.

Major Peters sprach von einer Zeitenwende bei der Bundeswehr. Nach einer langen Zeit des Reduzierens, würde wieder mehr Personal an mehr Standorten erforderlich. Das bringe die Chance von Patenschaften mit sich. Seine Kompanie wünsche sich, sie mit dem Aschebergern mit Leben zu füllen. Peters gewährte einen Einblick in die Arbeit der Kompanie, die einerseits 2015 als Erbauer einer Flüchtlingsunterkunft gefragt gewesen sei, die aber als Aufklärer auch außerhalb Deutschlands Aufgaben zu erfüllen habe. Drohnen, Fahrzeuge und Waffen der neuen Patenkompanie lernten die Gäste auf dem Profilschulgelände kennen. Am Rande des Bolzplatzes war ein Feldlager aufgebaut worden. Dazu gesellte sich in der Aula ein Info-Vortrag zur Arbeit der Bundeswehr. Am Rande wachte die Polizei über das Geschehen. Die Blaskapelle Ascheberg sorgte für die Musik.

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