So., 16.07.2017

Herberner Kirmes am Samstagnachmittag und Sonntag gut besucht: Schatzsuche verheißt glänzende Perspektiven

Die große Schatzsuche lockte viele Kirmesbesucher an den Beach. Sie war am Sonntag das erklärte Highlight der St. Benedikt Kirmes.

Die große Schatzsuche lockte viele Kirmesbesucher an den Beach. Sie war am Sonntag das erklärte Highlight der St. Benedikt Kirmes. Foto: Tina Nitsche

Herbern - 

Die Schatzsuche erwies sich am Sonntag als Publikumsmagnet der Herberner St. Benedikt Kirmes. Die Schausteller wollen sich 2018 um eine weitere Attraktivierung kümmern.

Von Tina Nitsche

„Seid Ihr alle bereit?“, fragte Schausteller Wilbert Strothenke. Als am Sonntag das Startzeichen am Kirmes-Beach fiel, gab es kein Halten mehr. Zahllose kleine Schatzsucher gingen auf die Knie, zahlreiche Hände versanken im Sand, und es wurde gebuddelt, was das Zeug hielt. Der Sand peitschte hoch. Die Gesichter vor Anstrengung verzehrt, begaben sich die Kinder auf die Jagd nach insgesamt 15 Goldmünzen, die dort versteckt waren.

Die Schatzsuche war das erklärte Highlight der Herberner Kirmes am Sonntag und lockte viele Familien auf die Talstraße. „Ich hab‘ sie“, rief der kleine Lukas und schwenkte triumphierend den goldenen Schatz durch die Luft. Schaustellerin Nathalie Strothenke tauschte ihn gegen ein Spiel ein.

Fotostrecke: Kirmes in Herbern

Die Schausteller hatten insgesamt 15 Hauptpreise gestiftet, doch auch die Kinder, die keine Münze fanden, gingen nicht leer aus. Für sie gab es Trostpreise. Nach dem gelungenen Debüt im Vorjahr, konnte mit der zweiten Schatzsuche nahtlos an den ersten Erfolg angeschlossen werden. Auch wenn die Suche nicht am Samstag, sondern am Sonntag stattfand. „Allerdings“, so erklärte Schausteller Wilbert Strothenke, „könnte ich mir die Schatzsuche auch künftig als Sonntagshighlight gut vorstellen“. Das Bodenfeuerwerk hingegen soll 2018 wieder samstags gezündet werden.

Petrus bescherte der Kirmes, bis auf den Eröffnungstag, bestes Wetter. Sonntags fanden viele Gäste den Weg nach Herbern. Auch am Samstag war ab Spätnachmittags Bewegung im Spiel. Jonas Angelkort und seine Freunde sorgten bestens gelaunt für Stimmung auf dem Rummel. „Man sieht, es gibt Herberner, die wollen ihre Kirmes“, stellten die Schausteller Michael Dehrle und Timo Röper fest. Dichtes Gedränge und Geschiebe war zwar nicht an der Tagesordnung, die die da waren, genossen jedoch das Kirmesflair. Nur die kleine Emilia war traurig. Sie vermisste das Entenangeln. Viele erwachsene Besucher hingegen vermissten den Backfisch. Dennoch behielt die gute Laune die Oberhand. Für die Schausteller steht fest: „Natürlich müssen wir am Ball bleiben und weiterhin etwas tun, um die Kirmes attraktiv zu halten.“ Die Schatzsucher hat sich als Aktion auf jeden Fall bewährt.

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