Sa., 12.08.2017

Evangelischer Kindergarten Manuela Jokiel leitet neue Kita

Manuela Jokiel (re.) startet mit Madlene Bunse und Karina Baron im Pfarrheim. Im November soll die Kita „Auf den Äckern“ stehen.

Manuela Jokiel (re.) startet mit Madlene Bunse und Karina Baron im Pfarrheim. Im November soll die Kita „Auf den Äckern“ stehen. Foto: hbm

Herbern - 

Am Montag besuchen erstmals Steppkes das Provisorium des neuen evangelischen Kindergartens in Herbern. Wir kennen das „Empfangskomitee“.

Von Theo Heitbaum

„Wir fühlen uns willkommen.“ Der erste Eindruck von Manuela Jokiel ist positiv. Die 37-Jährige leitet den evangelischen Kindergarten Herbern, der am Montag übergangsweise in den Kellerräumen des Pfarrheims St. Benedikt startet: „Wir sind hier gut aufgenommen worden. Die Eltern waren sehr offen und hilfsbereit. Der benachbarte Kindergarten hat uns gleich Hilfe angeboten, wenn wir beispielsweise draußen spielen möchten.“ Das „wir“ bezieht die Erzieherinnen Madlene Bunse und Karina Baron mit ein. Das Trio erwartet am Montag die ersten sechs Kinder, am Mittwoch werden weitere sechs Kinder kommen.

Die Leiterin der dritten Herberner Kita kommt aus Bönen-Leningsen und damit aus einem ländlichen Bereich. Sie hat in der Kita Regenbogen in Hamm gelernt, gearbeitet und war seit einigen Jahren dort stellvertretende Leiterin. „Mein Ziel war es immer, selbst einmal eine Kita zu leiten“, berichtet Jokiel, die sich im April bewarb, im Mai die Zusage erhielt und damit nach 18 Jahren in Hamm den Dienst quittierte.

Die Räume im Keller des Pfarrheims wurden zuletzt von der Kita St. Benedikt genutzt, allerdings in einem geringeren Umfang als es nun nötig wird. Der evangelische Kindergarten wird die Kinder ganztags betreuen.

Inzwischen ist auch klar, dass der Starttermin in Containern auf den Äckern im November gehalten wird. Die nötigen Verträge, so Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus seien unterschrieben. Insgesamt 35 Container würden für vier Gruppen im Umfeld der evangelischen Kirche und des Jochen-Klepper-Hauses aufgebaut. Aktuell wird ein Bodengutachten angefertigt, um die Festigkeit des Untergrunds zu prüfen. Statt eines Fundamentes wird die Containeranlage auf einem mit Gehwegplatten abgedeckten Schotterbett platziert.

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