Mi., 13.09.2017

Sturmtief richtet Schäden an „Sebastian“ fegt über Ascheberg

Eine Autofahrerin in Herbern wurde am ärgsten getroffen. Als sie bei Verwandten in der Wohnung zu Besuch war, stürtze ein Baum auf ihr Auto.

Eine Autofahrerin in Herbern wurde am ärgsten getroffen. Als sie bei Verwandten in der Wohnung zu Besuch war, stürtze ein Baum auf ihr Auto. Foto: iss

Ascheberg - 

Das Sturmtief „Sebastian“ hat in Ascheberg mehrere Bäume umstürzen lassen. Einer fiel auf ein Auto in Herbern.

Von Dietrich Harhues

Das Sturmtief Sebastian zog mit voller Wucht über Ascheberg hinweg. Laut Polizei, die im gesamten Kreis bis zum Nachmittag zu 33 Einsätzen oftmals in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ausrückte, hat es eine Autofahrerin in Herbern „am schlimmsten getroffen“. Als sie in der Wohnung von Verwandten auf der Siegebrede zu Besuch war, stürzte ein Baum auf ihren geparkten Wagen.

Mehrere weitere umgestürzte Bäume oder herabfallende Äste hielten Feuerwehr und Bauhof der Gemeinde darüber hinaus auf Trab. An der Eschenbachstraße rupfte „Sebastian“ an der Krone eines größeren Baums, der am heutigen Donnerstag gefällt werden soll. Am Melkpatt und an der Schenkwaldstraße waren ebenfalls Bäume umgeknickt. Im Fall von Davensberg landeten Äste dabei noch auf einer Stromleitung und der Weg durch den Busch an der Vogelstange war durch herabgefallene Äste blockiert. Ein Baum, der an der Sandstraße umzukippen drohte, wurde von der Feuerwehr vom Hubsteiger aus Stück für Stück abgetragen.

Markus Przylla, Gärtnermeister beim Bauhof, appellierte an Passanten, Grünflächen zu meiden. Auch die eigenen Kollegen müssten im Einsatz aufpassen. „Es weht schon sehr, sehr ordentlich“, beschreibt Przybilla die Naturgewalt.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5148243?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F