40 Jahre AWO in Ascheberg
Soziales Engagement lebt fort

Ascheberg -

Bei der Geburtstagsfeier der Arbeiterwohlfahrt wurde das unermüdliche soziale Engagement, das in dem Verein gepflegt wird, besonders betont.

Dienstag, 13.03.2018, 06:03 Uhr

Verdiente Mitglieder, im Bild mit prominenten Gästen, wurden bei der Jubiläumsfeier ausgezeichnet.
Verdiente Mitglieder, im Bild mit prominenten Gästen, wurden bei der Jubiläumsfeier ausgezeichnet. Foto: ISS

Seit 40 Jahren besteht der Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ascheberg. Das war dem Vorstandsteam unter der Leitung der Vorsitzenden Petra Haverkamp, Grund genug, eine Festveranstaltung im in der Almhütte der Familie Eickholt in Davensberg auf die Beine zu stellen. Knapp 100 Gäste folgten der Einladung. Sie erlebten einen Mix aus Geselligkeit, Redebeiträgen zum feierlichen Anlass und musikalischen Geburtsgrüßen der Turmbläser Davensberg unter der Leitung von Martin Korte.

Die Vereins-Chefin begrüßte eine Reihe von Ehrengästen, unter ihnen Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, der Landtagabgeordnete der SPD André Stinka sowie Gründungsmitglied Wolfgang Tietze. In der neuen Gemeinde Ascheberg war in den 1970er Jahren der Ortsteil Herbern nach Werne und Dortmund und die Ortsteile Davensberg mehr nach Lüdinghausen und Münster ausgerichtet. Für die Zusammenführung der Menschen zu einem guten Miteinander und um das sogenannte Ortsteildenken zu reduzieren, haben Alfred Kontny und Herbert Rzepka 1978 mit Unterstützung von Eugen Krautscheid, dem damaligen Geschäftsführer des AWO Bezirkes Westliches Westfalen, die AWO in Ascheberg gegründet. „Legendär waren die von Alfred Kontny geplanten und durchgeführten Veranstaltungen der Arbeiterwohlfahrt auf der Ponderosa“, erinnerte sich Wolfgang Tietze an die Anfangsjahre.

Beliebt waren und sind bis heute die offenen Tagesausflüge der AWO. Weiterhin unterstützt der Verein sozial Schwächere durch Unterstützung oder durch komplette Übernahme der Fahrtkosten. Die AWO Ascheberg ist mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern fester Bestandteil der Wohlfahrtspflege in Ascheberg. „Das soziale Erbe und die Arbeit für die AWO von Alfred Kontny wird heute von seiner Tochter Petra weitergeführt“, betonte Tietze. Die Vereinsvorsitzende hat ihr Amt vor 15 Jahren von Herbert Rzepka übernommen. André Stinka und Bürgermeister Dr. Bert Risthaus lobten das gelebte Ehrenamt des Vereins und bedankten sich bei den Mitgliedern für ihr oftmals jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement.

Für 40-jährige Vereinstreue wurden Andrea Bierwirth, Josef Burghardt, Maria Grube, Willibald Heimann, Irene Hellwig, Manfred Hillermann, Inge Tietze, Wolfgang Tietze sowie Renate Wulfert von der Vorsitzenden mit einer Urkunde und Anstecknadel ausgezeichnet. Mit einem gemeinsamen Mittagessen und netten Gesprächen klang die Jubiläumsfeier aus.

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