Pflanzaktion an Deipen Wiese
Naturschützer spenden zwei Esskastanien

Davensberg -

Prominenter Platz, prominente Pflanze: Es ist der Baum des Jahres, den Stefan Grünert, Vorsitzender der Kreisgruppe der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, und Bürgermeister Dr. Bert Risthaus einpflanzten.

Mittwoch, 14.03.2018, 09:03 Uhr

Baumpflanzaktion mit Stefan Grünert (v.l.), Claus Zobel, Bert Risthaus, Hans-Werner Schlottbohm, Barbara Kehrmann, Cornelia Pelster und Petra Haverkamp.
Baumpflanzaktion mit Stefan Grünert (v.l.), Claus Zobel, Bert Risthaus, Hans-Werner Schlottbohm, Barbara Kehrmann, Cornelia Pelster und Petra Haverkamp. Foto: di

Prominenter Platz, prominente Pflanze: Es ist der Baum des Jahres, den Stefan Grünert, Vorsitzender der Kreisgruppe der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, und Bürgermeister Dr. Bert Risthaus einpflanzten. Beim symbolischen Griff zum Spaten leisteten Vertreter der Ratsfraktionen Unterstützung - die damit signalisierten, was der Rathauschef betonte: dass die Spende in der Gemeinde Ascheberg sehr willkommen ist. Zwei Esskastanien wurden am Eingang zur Deipen Wiese, ein schöner und geeigneter Standort, wie betont wurde, in die Erde gesetzt. „Doppelt gemoppelt hält besser“, sagte Grünert augenzwinkernd. Schon zum fünften Mal stellt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald als anerkannter Naturschutzverband Bäume für die Gemeinde Ascheberg zur Verfügung. Von einer „kleinen Tradition“ sprach Grünert. Die Ankündigung, dass diese aufrecht gehalten werden soll, freute Risthaus. Der war aber auch angetan davon, dass beim Baum des Jahres die Wahl auf die Esskastanie gefallen ist. Denn: „Das ist mein Lieblingsbaum“, bekannte der Bürgermeister. Womit er darauf anspielte, dass die Früchte der Kastanie, die Maronen, als Delikatesse verzehrt werden können. Der Baum, der wohl vor rund 2000 Jahren mit den Römern nach Deutschland gekommen sein soll, bringt aber auch die Eigenschaft mit, erstaunlich resistent gegen Vorrotten zu sein.

Bis die Früchte der noch relativ jungen Bäumchen, die am Montag ihren Platz gefunden haben, genießbar sind, vergeht aber noch einige Zeit. Dass die Esskastanie an ihrem Standort prächtig gedeihen, davon ist Grünert überzeugt. Sie bekommen viel Licht und gründen nicht in der feuchten deipe Wiese, sondern profitieren von der sonnigen „Hanglage“.

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