Ascheberger Nachwuchs besteht die erste Prüfung
Entflammt für die Jugendfeuerwehr

ASCHEBERG -

„Hut ab vor Eurer Leistung“, zollte Wehrführer Rainer Koch dem Feuerwehrnachwuchs am Montagabend ein dickes Lob und verriet, dass sogar die Aktiven angesichts dieser Leistung streckenweise verblüfft waren.

Dienstag, 13.03.2018, 20:03 Uhr

Wehrführer Rainer Koch (hinten 2.v.l.) und sein Stellvertreter Daniel Heitbaum (hinten 2.v.r) nahmen die Ehrungen des Feuerwehrnachwuchses vor. Sie sowie der Jugendfeuerwehrleiter Dominik Koch (hinten l.) und sein Stellvertreter Guido Närdemann (hinten r.) sind stolz, dass die Jugendlichen die Jugendflamme Stufe eins erreicht haben.
Wehrführer Rainer Koch (hinten 2.v.l.) und sein Stellvertreter Daniel Heitbaum (hinten 2.v.r) nahmen die Ehrungen des Feuerwehrnachwuchses vor. Sie sowie der Jugendfeuerwehrleiter Dominik Koch (hinten l.) und sein Stellvertreter Guido Närdemann (hinten r.) sind stolz, dass die Jugendlichen die Jugendflamme Stufe eins erreicht haben. Foto: tani

„Hut ab vor Eurer Leistung“, zollte Wehrführer Rainer Koch dem Feuerwehrnachwuchs am Montagabend ein dickes Lob und verriet, dass sogar die Aktiven angesichts dieser Leistung streckenweise verblüfft waren. Zwölf Jugendfeuerwehrkameraden zeichnete er im Feuerwehrgerätehaus mit der Jugendflamme Stufe eins aus.

Ein Spaziergang war diese Prüfung nicht. Die theoretischen Fragen hatten es durchaus in sich. Und in der Praxis stellten Tim Adamczyk, Tim Falke, Finn Künne, Marcel Mayer, Oliver Neumann, Robert Rupke, Tim Rüschenschmidt, Florian Schult, Tim Niklas Siegert, Erik Stellmacher, Luca Thier und Jannis Trahe eindrucksvoll unter Beweis, was sie alles schon gelernt haben. So mussten sie einen Notruf erklären, Schläuche mussten fachgerecht ausgerollt, drei Knoten fachmännisch angefertigt werden, ein Unterflurhydrant aufgesucht und Standrohre gesetzt werden. Ferner mussten sie die unterschiedlichen Strahlrohre erklären und Sanitätsgerät bereitstellen. Das sie ihr Metier beherrschen, machten dann die Urkunden deutlich, die Rainer Koch und sein Stellvertreter Daniel Heitbaum ihnen überreichten.

„Sicher bin ich stolz“, gab Finn Künne anschließend zu. „War doch eigentlich auch gar nicht so schwer“, schob Tim Falke hinterher, was Oliver Neumann umgehend begründete: „War ja auch die erste Stufe.“ Jannis Trahe nimmt die bestandene Prüfung wie seine Mitstreiter auch als Ansporn weiterzumachen. Schließlich macht Jugendfeuerwehr richtig Spaß, wie Tim Rüschenschmidt durchblicken ließ. Wieso das so ist? „Ganz einfach, hier geht es um Teamarbeit und dabei lernen wir eine ganze Menge“, erklärten er und Finn Künne. Luca Thier zollte wiederum dem Jugendfeuerwehrleiter Dominik Koch und dessen Stellvertreter Guido Närdemann ein dickes Lob: „Die Prüfung haben wir bestanden, weil unsere Leiter und Betreuer uns richtig gut etwas gelehrt haben.“ Guido Närdemann und Wehrführer Rainer Koch waren sich einig: „Das Büffeln hat sich gelohnt“. Beide sind sich sicher, dass diese Prüfung dem Feuerwehrnachwuchs den Auftrieb für die nächste Stufe, die Jugendflamme zwei, gibt. Sie sind stolz auf die Feuerwehrjugend, denn sie wissen nur zu gut, das ein gut funktionierender Unterbau nicht selbstverständlich ist, zumal die Nachwuchsgewinnung gerade in Feuerwehrkreisen NRW-weit ein echtes Thema ist.

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