Erste Kehrmaschine rundet Fuhrpark des Bauhofes ab
Besenrein sollen alle Plätze sein

Ascheberg -

Es ist ein High-Tech-Vehikel: Der Fuhrpark der Gemeinde wird mit einer Kehrmaschine abgerundet. Sie soll für mehr Sauberkeit auf Straßen und Plätzen sorgen und die Bauhof-Mannschaft entlasten.

Dienstag, 17.04.2018, 17:04 Uhr

Extrem wendig und vollgestopft mit Technik: Dr. Bert Risthaus (v.l.), Christian Scheipers und Andreas Nünneke schauen, wie Dieter Kirchhoff mit der Kehrmaschine einen Slalomparcours bewältigt.
Extrem wendig und vollgestopft mit Technik: Dr. Bert Risthaus (v.l.), Christian Scheipers und Andreas Nünneke schauen, wie Dieter Kirchhoff mit der Kehrmaschine einen Slalomparcours bewältigt. Foto: di

Dass der 75-PS-Motor das Fahrzeug nur auf 40 Stundenkilometer befördert, wirkt wenig verlockend. Und doch handelt es sich um ein High-Tech-Vehikel mit vielen Finessen. Die neue Kehrmaschine, die den Fuhrpark der Gemeinde Ascheberg abrundet, wartet mit reichlich „Spielereien“ auf, die einem Zweck dienen: Die Sauberkeit auf Plätzen und Straßen zu erhöhen.

Kommune geht mit gutem Beispiel voran

Auf diesem Gebiet will die Kommune „mit gutem Beispiel voran gehen“, gab Bürgermeister Dr. Bert Risthaus am Dienstagmorgen als Devise aus, als das neue Gefährt offiziell in Dienst gestellt wurde.

Bislang fehlt der Gemeinde dieser flotte Besenwagen, dessen Anschaffung allerdings auch ins Kontor schlagen würde. Von einem Betrag von um die 100 000 Euro sprachen Tiefbauamtsleiter Christian Scheipers und Bauhof-Chef Andreas Nünneke. Die Gemeinde wählt einen vorsichtigeren Weg und mietet den „Citymaster 1600“ für zwei Jahre an. Dabei werden monatlich 1000 bis 1500 Euro aus der Gemeindekasse fällig, neben einem Fixum ergibt sich der jeweilige Preis auch aus Zahl der Betriebsstunden.

Ruheständler kehrt zurück

Und die übernimmt mit Dieter Kirchhoff wohl der „Pilot“, der besonders für diesen Job prädestiniert ist. Der frischgebackene Ruheständler kehrt damit wieder zum Team des Bauhofes zurück, dem er lange und gerne angehörte. „Ich hab´ Spaß daran, sonst würde ich es nicht machen“, betonte Kirchhoff.

„Etwas nachlässig“ bei Bürger-Pflicht

Bürgermeister Risthaus sprach mit Blick auf das neue Fahrzeug und die bewährte Unterstützung von einer „tollen Kombination“. Vor allem auf öffentlichen Flächen soll das wendige Gefährt zum Reinemachen beitragen. Und damit einen Ansporn für die Bürger liefern, auch zum Besen zu greifen. Diese Pflicht werde „etwas nachlässig“, wie es hieß, ausgeübt.

Multi-Tasking und erhöhte Effizienz im Bauhof

Die extrem wendige Kehrmaschine, die über einen VW-Diesel (Euro 6) angetrieben wird, reinigt mit Bürsten und Wasser, das in einem Kreislaufsystem genutzt wird, und einem Sauger. Ob Kirmes-Müll, Winterdienst oder – je nach Kehraufsatz – Unkraut in Fugen: Mit der neuen Maschine steigt die Effizienz des Bauhofes, dessen zwölfköpfige Mannschaft stark ausgelastet sei.

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