Haus Berger umgebaut und neu eröffnet
Juin steht für neue Chancen

Ascheberg/Herbern -

Für die Nutzer ist es ein Quantensprung: Aus Haus Berger in Herbern ist das Juin (Jugend- und Integrationszentrum) geworden.

Donnerstag, 17.05.2018, 18:05 Uhr

Das symbolische rote Band wurde nach der Eröffnung von der Gemeinde, den Nutzern des Jugend- und Integrationszentrums und von Sponsoren durchgeschnitten. Für die Hauptamtlichen der Offenen Jugendarbeit gab es von Jugendlichen Blumen als Dankeschön.
Das symbolische rote Band wurde nach der Eröffnung von der Gemeinde, den Nutzern des Jugend- und Integrationszentrums und von Sponsoren durchgeschnitten. Für die Hauptamtlichen der Offenen Jugendarbeit gab es von Jugendlichen Blumen als Dankeschön. Foto: hbm

Vier Nutzer, aber ein vielfacher Nutzen: Das frühere Haus Berger an der Herberner Südstraße heißt nun „Juin“. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus eröffnete das Jugend- und Integrationszentrum gestern Nachmittag nach 14-monatiger Bauzeit. Er blickte dabei in viele strahlende Gesichter. Finden im „Juin“ doch die Offene Jugendarbeit Ascheberg, die Flüchtlingssozialarbeit, die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe und die Ascheberger Tafel eine neue Heimat. Für sie bedeutet der 480 000-Euro Umbau des 100 Jahr alten Gebäudes einen Quantensprung. 226 800 Euro steuerte das Land NRW dazu. Sponsoren halfen beim Einrichten der Räume. Amica spendierte Elektrogeräte, die Sparkasse EDV-Technik und der Lions Club Lüdinghausen sorgte dafür, dass die OJA eine Erstausstattung an Spielen hat.

Risthaus erinnerte daran, dass es während der Bauarbeiten wegen des Hausalters auch Probleme gegeben habe: „Wir mussten beispielsweise die Holz- durch eine Betontreppe ersetzen.“ Architekt Thomas Frigge und seine Hochbauer Paul Ringelkamp und Bernhard Koy hätten wunderbare Arbeit abgeliefert. Stark eingebunden war auch Fachbereichsleiter Helmut Sunder­haus, dem besonders die OJA dankbar ist.

Haus Berger wird Juin

► 1925 wurde das Haus als Gaststätte mit Laden und Betriebsleiterwohnung errichtet.

► 1986 wurde das Erdgeschoss zum Fleischerfachgeschäft umgebaut.

► 2015 erwarb die Gemeinde „Haus Berger“, in dem Flüchtlinge untergebracht wurden.

► Im März 2017 wird mit dem geförderten Umbau begonnen.

► Im Erdgeschoss sind ein 80 Quadratmeter Raum für die OJA, ein Schulungsraum und ein Büro entstanden. Die Tafel fährt das Gebäude von hinten an und gibt dort Waren aus.

► Im Ober- und Dachgeschoss finden sich drei Wohnungen von 75 bis 125 Quadratmetern. Zudem können Kellerräume genutzt werden.

...

Sie wechselt vom Hinterhof-Southfive auf die Hauptstraße. „Wir hoffen, dass sich ein ähnlicher Effekt einstellt wie in Ascheberg. Dort hat sich der Umzug ins Dorf ausgezahlt“, sieht Dirk Hermann das Feld für eine erfolgreiche Arbeit in Herbern bereitet. Ein Dankeschön gab es an die Ehrenamtlichen, die beim Einrichten geholfen hatten. Der Dank kam von Bianca Rösner mit Blumen zurück. Sie machte deutlich, wie wichtig ihr OJA-Mitarbeiter sind: „Ihr seid meine zweite Familie.“

Juin ist eröffnet

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  • Die Gemeinde Ascheberg hat das Jugend- und Integrationszentrum eröffnet Foto: hbm
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  • Die Gemeinde Ascheberg hat das Jugend- und Integrationszentrum eröffnet Foto: hbm
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„Uns eint, dass wir alle helfen. Und Helfen kennt keine Konkurrenz“, freut sich Martin Hörster von der Ascheberger Tafel über die neuen Räume. bald wird das Schleppen von Waren über Stufen ein Ende haben. Weil im rückwärtigen Bereich noch gearbeitet wird, rechnet er mit der ersten Ausgabe an dieser Stelle im Juli. Maria Schumacher dankte für die Flüchtlingshilfe dafür, dass man nun auf feste Räume zurückgreifen könne. Für Herbern Parat hatten die „Nachbarn“ Hubert Streyl und Ewald Gausepohl 200 Euro für die Offene Jugendarbeit mitgebracht.

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