Jahrestreffen von Ascheberg Marketing
Bei neuen Ideen gerne groß denken

Ascheberg -

Vom frischen Satz gemeindlicher Postkarten zum Strontianit-Schaubergwerk – die Mitglieder von Ascheberg Marketing spannten den Bogen bei ihrem Jahrestreffen im Restaurant „Erdbüsken“ weit.

Donnerstag, 14.06.2018, 20:00 Uhr

Der Vorstand von Ascheberg Marketing präsentiert die neu aufgelegte Ascheberg Fahne (v.l.): Ewald Gausepohl, Anke Richter-Weiß, Dr. Bert Risthaus, Teresa Hammwöhner, Manfred Hölscher, Jürgen Tönies, Petra Haverkamp, Geschäftsführer Martin Bußkamp und Clemens-August von Freeden.
Der Vorstand von Ascheberg Marketing präsentiert die neu aufgelegte Ascheberg Fahne (v.l.): Ewald Gausepohl, Anke Richter-Weiß, Dr. Bert Risthaus, Teresa Hammwöhner, Manfred Hölscher, Jürgen Tönies, Petra Haverkamp, Geschäftsführer Martin Bußkamp und Clemens-August von Freeden. Foto: hbm

Vom frischen Satz gemeindlicher Postkarten zum Strontianit-Schaubergwerk – die Mitglieder von Ascheberg Marketing spannten den Bogen bei ihrem Jahrestreffen im Restaurant „Erdbüsken“ weit. Insgesamt bescheinigte der neue Geschäftsführer Martin Bußkamp, der bald 100 Tage im Amt ist, dem Verein, dass er mit seinen Programmen gut aufgestellt sei. Die ganze Vielfalt des Geschehens 2017 präsentierte Vorsitzender Dr. Bert Risthaus im Vorstandrückblick. Der reichte von Unternehmerfrühstück über Schlösser- und Burgentag, die Projekte „Eine Gemeinde liest“ und „Haltlose Prosa“ bis zu „Ascheberg trifft sich“. Neben den Angeboten nach draußen, sei im Ort und darüber hinaus – beispielsweise bei der touristischen Arbeitsgemeinschaft – Netzwerkarbeit betrieben worden. Beim Heimatshoppen und darüber hinaus sind die Gewerbevereine Pro Ascheberg und Herbern Parat enger zusammengerückt.

Die Übernachtungszahlen in der Gemeinde seien zwar gesunken, aber zum zweiten Mal in Folge über der 40 000er Marke eingekommen, informierte Risthaus. Andrea Schubert ergänzte, die Ferienwohnungen seien gut ausgebucht gewesen: „Es waren viele Monteure da. Manchmal mussten wir Interessenten schon an die Nachbarschaft verweisen.“

Im Blick nach vorne verwies Bußkamp auf den roten Faden im Programm. So werde es neben „Eine Gemeinde liest“ wieder eine Mini-WM geben. „Ascheberg trifft sich“ werde sechs Mal angeboten. „Das Konzept ist maßgeschneidert für Ascheberg“, lobte Bußkamp, der früher unter anderem zehn Jahre in Lüdinghausen gearbeitet hatte: „Deswegen war es komisch, in der touristischen Arbeitsgemeinschaft alte Bekannte wiederzutreffen.“ Dort werde intensiv über Strukturen nachgedacht, um das Geschehen in der Mittelebene zwischen der Marke Münsterland und den Orten sinnvoll zu füllen.

Bußkamp kündigte an, bei Bereichsforen den Reset-Knopf zu drücken, etwa bei der Gemeindeentwicklung. Schließlich ist nur das Forum Kultur und Tourismus noch aktiv. Das allerdings mit Ortsführungen oder der lesenden Gemeinde sehr intensiv.

Die Gemeinde hat eine Förderzusage über 50 000 Euro für digitale Projekte erhalten, berichtete Risthaus in seiner Funktion als Bürgermeister. Die Arbeit an einem Ascheberg-Portal oder in Richtung Ascheberg-App könnte intensiviert werden. In diesem Zusammenhang solle auch die Gemeindehomepage angefasst werden.

Der Verein hebt die Mitgliedsbeiträge deutlich an. „Wir müssen selbst mehr zu den Finanzen beitragen“, warb Risthaus für diesen Schritt, der einstimmig erfolgte.

Neben Postkarten, die neu gedruckt wurden, ist auch die Ascheberg-Fahne in der Größe 150 x 90 Zentimeter passend zur WM wieder verfügbar. „Wer eine alte ausgefranste Fahne mitbringt, von der mindestens die Hälfe erhalten ist, bekommt fünf Euro Rabatt beim Kauf“, informierte Risthaus.

Mit seinen Gästen mehr in der Gemeinde zu unternehmen, ist ein Wunsch von Clemens-August von Freeden. Er warb dafür, Termine rechtzeitig bekannt zu machen: „Wir drucken für unseren sogenannten perfekten Tag 20 bis 30  Tausend Prospekte. Dazu kommen 10 000 Leute, mit denen wir nach Münster oder Nordkirchen fahren.“ Von Freeden warb dafür, über geführte Fahrradtouren hinaus zu denken: „Wie wäre es mit einem Baumgipfelpfad in der Davert oder einer Strontianitgrube?“

Risthaus begrüßte neue Ideen und warb um weitere Vorschläge, weil die Programme frischen Wind vertragen können: „Ich bitte allerdings darum, es konkret zu machen.“

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