Ascheberg

So., 30.05.2010

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Mit Gottes Segen unterwegs

Die Pfarrer Carsten W. Franken und Martin Roth segneten den neuen Einsatzleitwagen, hinter dessen roten Blechkleidsich moderne Technik verbirgt. Bürgermeister Bert Risthaus, die Führungsriege der Feuerwehr und Bürger verfolgten die Einweihung auf dem Kirchplatz. Foto: (ell)
Von Marleen Ellertmann

Ascheberg - „Nehmt es mir nicht böse, aber ich hoffe, dass der neue Einsatzleitwagen der Feuerwehr Ascheberg nicht oft zum Einsatz kommen muss“, so Pfarrer Carsten W. Franken zum Schluss des Segens des neuen Einsatzleitwagens der Feuerwehr. Denn wer möchte schon, dass es brennt und die Feuerwehr oft ausrücken muss. Doch die Feuerwehr Ascheberg hat in den vergangenen Jahren stets gute Arbeit geleistet und war immer schnell zur Stelle.

Am Sonntagmittag wurde neue Einsatzleitwagen (ELW) nach der Messe an der St.-Lambertus-Kirche, von Pfarrer Carsten W. Franken und Pfarrer Martin Roth gesegnet. Viele Mitglieder der Feuerwehr, aber auch Gemeindemitglieder, hatten sich versammelt, um die Segnung des ELW zu verfolgen. Ein großes Dankenschön ging von Carsten W. Franken und von Martin Roth, an die Feuerwehr. „Wir danken Ihnen, dass sie stets da sind und uns beschützen. Ihr ehrenamtliches Engagement kann man hoch anrechnen. Durch Ihr Tun, erfüllen sie den Auftrag Jesu“, so Pfarrer Carsten W. Franken.

Flott und funktional ist der neue ELW, der mit einem Kranz Grün vor der Kirche strahlte. Und hinter dem Blechkleid schlummert modernste Technik. Der Mercedes Sprinter macht seinem Namen alle Ehre. Wehrführer Franz Schlüchter betonte, dass die Neuanschaffung dringend nötig war: „Der alte Einsatzleitwagen, der nach 20 Jahren in den Ruhestand gehen darf , war einfach veraltet. Die Technik entsprach nicht mehr dem heutigen Stand. Seit August ist der ELW in Einsatz und leistet gute Arbeit“, so Franz Schlüchter.

„Seit der ersten Idee bis heute sind zwei Jahre vergangen“, resümierte Wehrführer Franz Schlüchter. Im November 2008 sei das Fahrzeug nach einer bundesweiten Ausschreibung bei der Firma Binz in Auftrag gegeben worden. Insgesamt sind fünf solcher Fahrzeuge im Kreis Coesfeld bei derselben Firma bestellt worden. Nordkirchen, Lüdinghausen, Billerbeck und Senden bekamen ihren ELW innerhalb von vier Wochen.

Das Fahrzeug, das hauptsächlich für die Kommunikation zwischen dem Einsatzleiter und der Leitstelle benötigt wird, kann von sechs Wehrleuten besetzt werden. In dem Sprinter stehen vier Arbeitsplätze, ein Maschinistenplatz und Platz für den Einsatzleiter zur Verfügung.

In dem Fahrzeug sind vier Funkgeräte installiert - zwei im Zwei-Meter-Band (Einsatzstellenbereich) und zwei im Vier-Meter-Band (kreisweit). Ein Laptop, Fax, Drucker und ein großer Bildschirm dürfen natürlich nicht fehlen.

Auch Bürgermeister Dr. Bert Risthaus kam anschließend zum Feuerwehrgerätehaus. „Das neue Fahrzeug ist die Kommunikationszentrale mit modernster Technik. Ein großes Lob geht an die Feuerwehrmänner, denn auch ich, habe intensive Erfahrungen, beim Brand in der Dorfheide, erlebt. Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit und wünsche Ihnen jetzt eine schöne Feier im Gerätehaus“, sagte der Bürgermeister.

Auch Wehrführer Franz Schlüchter bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung Ascheberg. „Ich hoffe, dass die Feuerwehr weiterhin gut ausgestattet wird. Denn nur eine gut ausgestattete Feuerwehr, ist eine gute Feuerwehr“, beendete der Wehrführer seine Rede und die Feier begann im Feuerwehrgerätehaus.


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