Ascheberg

Mi., 04.08.2010

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Robert Bergelt schließt die Lücke

Robert Bergelt vom Löschzug Davensberg hat die Regie bei der Jugendfeuerwehr Ascheberg, die Nachwuchs aus allen drei Orten betreut, übernommen. Foto: (abo)
Von Anja Bolle

Ascheberg/Davensberg - „Ich bin über meinen Bruder zur Feuerwehr gekommen. Der war schon bei der Jugendfeuerwehr dabei“, sagt Robert Bergelt, neuer Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr in Ascheberg, Davensberg und Herbern. Als Unterbrandmeister des Löschzuges Davensberg beziehungsweise Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr Münster hat er mittlerweile schon den Grundlehrgang, Lehrgänge als Sprechfunker, zum Atemschutz, gefährlichen Stoffen und Gütern und den Truppenführerlehrgang mitgemacht. Faszinierend ist, dass „jeder Einsatz anders ist.“.

Seine „Karriere“ bei der Jugendfeuerwehr begann er 2007 als Betreuer, zwei Jahre später wurde er stellvertretender Jugendfeuerwehrwart. Nachdem die Jugendfeuerwehr ungefähr anderthalb Jahre ohne feste Leitung auskommen musste, hat Bergelt Mitte diesen Jahres das Amt übernommen.

„Die Arbeit mit Jugendlichen macht Spaß.“, stellt er fest. Bei der Jugendfeuerwehr werden Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren bei Übungen unter realen Bedingungen auf die spätere Arbeit vorbereitet. „Bei realen Einsätzen haben sie aber nichts zu suchen“, erklärt Bergelt die Gesetzeslage. Die Technik und die Abläufe gehen sie aber trotzdem regelmäßig auf den Übungsabenden durch. Die Mühe zeigt sich im Erfolg. Die Jugendabteilung hat den im Kreis Coesfeld jährlich stattfindenden Franz-Josef-Frye Wettkampf schon dreimal hintereinander gewonnen. „Die Feuerwehrtechnik ist aber nur ein Teil der Jugendfeuerwehr. Der andere Teil besteht aus offener Jugendarbeit. Das heißt wir gehen auch mal Klettern, Eislaufen oder Eis essen.“

Unterstützung bekommt Robert Bergelt von den beiden stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarten Dominik Baumhöver und Christian Krebs sowie den Betreuern Sven Kahl und Sven Wienstroer. „Ohne deren Hilfe wäre es gar nicht zu schaffen“, bedankt er sich bei seinen Kameraden.

Im Moment sind zehn Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren bei der Jugendfeuerwehr in Ascheberg, Herbern und Davensberg, davon auch drei Mädchen. Allerdings werden noch neue Leute gesucht. Mindestalter ist zwölf Jahre. Wer Lust und Interesse hat, kann die Jugendfeuerwehr am ersten und dritten Montag im Monat beim Übungsabend meistens im Feuerwehrgerätehaus in Ascheberg treffen oder sich einfach an den Löschzugführer von Ascheberg, Herbern oder Davensberg wenden,die die Anfrage auch gerne weiterleiten. „Wir freuen uns, wenn jemand kommt“, fügt Bergelt hinzu.


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