Ascheberg

Di., 04.10.2011

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Strategie, Geschick und Spaß für die ganze Familie

Die Biberfreunde aus Lüdinghausen waren das beste Team aus der näheren Umgebung.Foto: (chh)
Von Christian Heitbaum

Ascheberg - Die lange Reise hat sich gelohnt: Die „Gipfelstürmer“ aus Berlin triumphierten am Montag beim vierten Kolping-Kubb-Turnier. Im Finale entthronte das Team die „Woodsnipers“. Dafür stellte der Titelverteidiger aus Schöppingen mit seinem Nachwuchs den ersten Sieger bei den Junioren.

„Das Spiel hat viel mit Strategie zu tun. Und man kann es mit allen Familiengenerationen überall spielen“, schildert Martin Betker vom Kolping-Kubb-Team seine Begeisterung für den Sport. Eine Begeisterung, die viele Menschen mit ihm teilen. Der Platz an der Realschule war den ganzen Tag über gut gefüllt. 47 Teams waren auf 16 Plätzen aktiv, dazu kamen zahlreiche Zuschauer.

Bei den Senioren wurde erst in Gruppen, ab dem Viertelfinale im KO-System gespielt. Die ausgeschiedenen Mannschaften spielten in einer Trostrunde weiter, welche „Die Weyheweger“ aus Nordkirchen für sich entschied.

Zum ersten Mal gingen auch acht Juniorenteams in einem eigenen Turnier an den Start. Hinter den Woodsniper Junioren kamen die Weyheweger Kids und die „Kubbless“-Junioren auf das Podest. „Das Jugendturnier ist super angekommen, alle waren mit Begeisterung dabei“, freute sich Betker.

Bis auf zwei Abmeldungen verlief das Turnier wie gewünscht. Dafür stellte der Organisator kurzfristig eine Mannschaft. Das Wetter war auf der Seite des Veranstalters: „Wir haben durch Kolping einen guten Draht nach oben“, schmunzelt Betker. „Wie im vergangenen Jahr haben wir den letzten Tag erwischt, bevor das Wetter wieder schlechter wird“.

Bestes Team aus der näheren Umgebung waren die Biberfreunde aus Lüdinghausen. Sie unterlagen den Havixbeckern „Die Poppys“ im kleinen Finale und wurden Vierter. Die Steverstädter waren über das gute Abschneiden überrascht: „Wir sind zum ersten Mal dabei. Eigentlich spielen wir nur Karten zusammen. Unser Spitzenspieler ist sogar zu Hause geblieben.“

Am Ende des Tages kam es wie erwartet zum Duell zwischen dem Favoriten und dem Titelverteidiger. Über 100 Zuschauer sorgten für einen würdigen Rahmen. Die Gipfelstürmer spielten letztlich gegen die Woodsnipers ihre Erfahrung aus. Das Team ist amtierender englischer und holländischer Meister und wurde Dritter bei der Deutschen Meisterschaft. Der Favorit bestrafte fast jeden Fehler des Gegners sofort und sicherte sich so souverän den Wanderpokal. Heiko und der zwölfjährige Jais waren extra aus Berlin angereist und erhielten dabei Unterstützung von Robert aus Wismar. „Pro Jahr nehmen wir an zehn bis 15 Wettbewerben teil“, erzählte das Trio. „Da es nicht so viele Turniere gibt, reisen wir gerne durch die Gegend.“ Da kam ihnen der 200-Euro-Reisegutschein als Gewinn gerade recht. Vielleicht können sie ihn ja im nächsten Jahr einlösen, wenn sie ihren Titel verteidigen wollen.

Weitere Informationen und Ergebnisse unter:


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