Mi., 24.09.2014

Co-Trainer des SC Preußen Münster zu Gast Jegliche Form von Beleidigung verletzt

Der Co-Trainer des SC Preußen Münster, Babacar N‘Diaye, nahm sich viel Zeit für das Gespräch mit den Siebtklässlern der Anne-Frank-Gesamtschule.

Der Co-Trainer des SC Preußen Münster, Babacar N‘Diaye, nahm sich viel Zeit für das Gespräch mit den Siebtklässlern der Anne-Frank-Gesamtschule. Foto: AFG

Havixbeck - 

Sehr erstaunt waren die Schüler des siebten Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG), als der Co-Trainer des SC Preußen Münster, Babacar N’Diaye, zu ihrer Projektgruppe stieß.

Sehr erstaunt waren die Schüler des siebten Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ), als der Co-Trainer des SC Preußen Münster , Babacar N’Diaye , zu ihrer Projektgruppe stieß. Die Gruppe hatte sich mit dem Thema Rassismus im Fußball beschäftigt und Interviewfragen vorbereitet. Den Kontakt zum Trainer stellten die AFG-Lehrer Stephan Häming und Günter Eshold her, die beide im Verein die U14 betreuen.

Moderiert durch Schülerin Luana Flejs beantwortet „Baba“ dabei geduldig alle Fragen der Schüler, zum Beispiel wie er selbst zuerst in der Basketball-Nationalmannschaft (U16) war und erst danach Fußballer wurde. Bei einer Reise wurde er in Deutschland schließlich entdeckt und begann seine Karriere in der vierten Liga bei Union Solingen. Danach arbeitete „Baba“ sich stetig hoch, bis er letztlich in der ersten Liga mit Hannover 96 spielte.

Die Schüler hatten auch Fragen zu ihrem Projektthema vorbereitet. Dabei konnte „Baba“ aus seiner Karriere als Spieler und Trainer einige Vorfälle von Rassismus schildern. So berichtete „Baba“, dass er versucht, mit den Akteuren in den Dialog zu kommen, sofern diese den Dialog aufnehmen, aber „es gibt auch resistente Menschen, da bringt auch reden nichts“. Er versucht allerdings seinen Mitmenschen zu erklären, dass die Hautfarbe nichts über den Menschen aussagt und dass jegliche Formen von Beleidigung sehr verletzend für die Opfer sind.

Neben dem Interview hatten die Schüler auch einen Kurzfilm vorbereitet. Um diesen zu beenden, sollte der Fußballballtrainer noch eine Rolle im Film übernehmen. Auch diese Aufgabe meisterte „Baba“ erfolgreich und beeindruckte durch große Gelassenheit.

Nach dem Gespräch durften sich Mädchen und Jungen zum Abschluss noch Autogramme abholen, ehe sich der Trainer wieder auf den Weg nach Münster zum Training mit den Profis machte. „Baba ist ein cooler Typ und es hat mich total gefreut, dass er sich so viel Zeit für uns genommen hat“ meinte Sergej und sprach seinen Mitschülern damit aus der Seele.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2765411?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F