Do., 21.05.2015

Stadtteilauto Projekt hat sich bewährt

Zum Start im Oktober 2014 stellten die Mitglieder des Arbeitskreises Klimaschutz, Bürgermeister Klaus Gromöller (3. v. r.) und Till Ammann von der Carsharing Münster GmbH (2.v.r.) das Havixbecker Stadtteilauto vor.

Zum Start im Oktober 2014 stellten die Mitglieder des Arbeitskreises Klimaschutz, Bürgermeister Klaus Gromöller (3. v. r.) und Till Ammann von der Carsharing Münster GmbH (2.v.r.) das Havixbecker Stadtteilauto vor. Foto: Ansgar Kreuz

Havixbeck - 

Zwischenbilanz nach einem halben Jahr Probephase für das Stadtteilauto: Die Nutzerzahlen könnten besser sein, aber das Projekt scheint in Havixbeck zu funktionieren.

Von Frank Vogel

Im Oktober vergangenen Jahres ist der Versuch gestartet worden, in Havixbeck ein Stadtteilauto einzuführen. Auf dem Bellegarde-Platz wurden Parkplätze für zwei Stadtteilautos der Carsharing Münster GmbH reserviert. Mit dem bekannten Unternehmen hatte die Gemeinde – und hier im Speziellen der Arbeitskreis Klimaschutz – einen Kooperationspartner gefunden, der sich bereit erklärte, eine halbjährige Probephase anzubieten. Diese ist nun vorbei. Im Gespräch mit unserer Zeitung hat Junior-Geschäftsführer Till Ammann eine Zwischenbilanz gezogen. Und die fällt aus seiner Sicht durchaus positiv aus.

„Wir haben eine Handvoll privater Nutzer und außerdem Betriebe, die das Fahrzeug nutzen“, erklärt Ammann. Gestartet sei man zwar mit zwei Fahrzeugen, nach anderthalb Monaten habe man dann aber feststellen müssen, dass der Bedarf dafür in Havixbeck doch nicht groß genug ist. Das Fahrzeug wurde deshalb abgezogen. Im Einsatz ist weiterhin der rote Renault Clio. „Ein schönes Auto, auf das wir viele positive Rückmeldungen bekommen haben“, freut sich Ammann.

„Solange wir die Nutzung in der Größenordnung haben, wie sie zurzeit ist, werden wir die Station weiter bestehen lassen“, kündigt Ammann an. Natürlich habe er die Hoffnung, dass sich noch weitere private Nutzer finden. „Dann können wir auch wieder ein zweites Fahrzeug einsetzen.“ Das Unternehmen richte sich da flexibel nach dem Bedarf.

„Man kann etwas für den eigenen Geldbeutel und für das Klima tun“, hatte Bürgermeister Klaus Gromöller beim offiziellen Start des Angebots im Oktober gesagt. Für Menschen, die nur gelegentlich ein Auto brauchen, könne Carsharing eine Alternative zum eigenen Fahrzeug sein. Aber auch als Alternative zur Anschaffung eines Zweitwagens sei das Autoteilen eine Überlegung wert.

Die Carsharing Münster GmbH weist zudem darauf hin, dass die Havixbecker Nutzer auf einen Pool weiterer Fahrzeuge zurückgreifen können. In Münster stünden rund 180 Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum Transporter bereit. Wer sich über das Angebot informieren möchte, kann dies auf der Homepage des Unternehmens tun (www.stadtteilauto.com) oder anrufen unter ✆ 02 51/38 32 30.

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