Fr., 09.10.2009

Havixbeck „Wir haben unser Ziel erreicht“

Havixbeck - Dirk Griepenburg freut sich jedes Mal, wenn er Termine zu Anlässen wie dem gestrigen hat. Der Leiter der Regionalniederlassung Münsterland des Landesbetriebs Straßen NRW, Bürgermeister Klaus Gottschling und der Vorsitzende des Regionalrates Münsterland, Engelbert Rauen, stachen symbolisch ihre Spaten in einen Sandhaufen. Dieser war an einer Stelle aufgeschüttet...

Von Frank Vogel

Havixbeck - Dirk Griepenburg freut sich jedes Mal, wenn er Termine zu Anlässen wie dem am Freitag hat. Der Leiter der Regionalniederlassung Münsterland des Landesbetriebs Straßen NRW, Bürgermeister Klaus Gottschling und der Vorsitzende des Regionalrates Münsterland, Engelbert Rauen, stachen symbolisch ihre Spaten in einen Sandhaufen. Dieser war an einer Stelle aufgeschüttet worden, an der in Zukunft der lang ersehnte Radweg entlang der Landesstraße 550 von Havixbeck nach Laer führen wird. Gestern fiel der offizielle Startschuss für die Baumaßnahme.

Bürgermeister Gottschling begrüßte neben Griepenburg und Rauen auch etliche weitere Verantwortliche sowie Anlieger und Vertreter der Bürgerinitiative „Pro Radweg L550“. Die Bedeutung des Radweges sei für Havixbeck groß, sagte Gottschling, er biete vor allem mehr Sicherheit und schaffe zudem auch eine gute Verbindung zum beliebten Ausflugsziel Haus Klute. Sein besonderer Dank galt Engelbert Rauen, der mit dazu beigetragen habe, dass der Weg auf der Prioritätenliste nach oben gekommen ist.

Dorthin zu gelangen, sei nicht einfach, wusste Dirk Griepenburg. Gebe es doch an vielen Orten Wünsche nach Radwegen. Manchmal dauere es sehr lange, bis ein solches Projekt Wirklichkeit wird. Dass gleichzeitig von Billerbecker Seite aus ein Bürgerradweg in etwa gleicher Länge gebaut wird und damit insgesamt 4,5 bis fünf Kilometer Radweg am Stück entstehen, sei ein „tolles Ergebnis“.

Erreicht werde dadurch nicht nur, dass eine Lücke im Radwegenetz geschlossen wird, schreibt der Landesbetrieb in einer Pressemitteilung. Auch die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger werde so gewährleistet. „Zur Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle und zur sicheren Verkehrsführung wird im Bereich der Kleinsiedlung Lülf-Scharlau zugleich der Straßenverlauf optimiert.“ Hier wird die scharfe Kurve „abgeflacht“.

Der Landesbetrieb erinnert auch kurz an die Vorgeschichte des Radweges: 1988 sei ein erster Antrag seitens der Gemeinde gestellt worden. Durch den Bürgerantrag der 2004 gegründeten Initiative „Pro Radweg L550“ mit 1000 Unterschriften sei dann im September 2005 die hohe Dringlichkeit des Projektes dokumentiert worden. „Wir haben unser Ziel erreicht“, freute sich denn auch Matthias Wesselmann von der Bürgerinitiative. Man habe deutlich machen können, wie wichtig der Radweg angesichts der Unfallgefahr gerade auch für Schulkinder sei.

Dennoch musste Bürgermeister Gottschling, wie Engelbert Rauen erzählte, bei der Bezirksregierung viele Gespräche führen, um diese von der Notwendigkeit des Radweges zu überzeugen.

Losgehen, so Bauleiter Christoph Busch von der Firma Diekmann (Osnabrück), werde es in der übernächsten Woche mit Baumfällarbeiten, ehe dann die eigentlichen Arbeiten Ende des Monats beginnen. „Voraussichtlich sind wir im Frühjahr fertig“, so Busch. „Vielleicht können Sie zu Ostern schon zum Kaffeetrinken zu Klute fahren“, meinte Dirk Griepenburg.

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