Mi., 05.10.2011

Herzlichkeit war überwältigend Schüler der Jahrgangsstufe 13 verbrachten drei erlebnisreiche Wochen in der Millionenstadt Lubumbashi

Havixbeck - 

„Jambo“, das heißt guten Tag auf Kisuaheli und war das meistgesprochene Wort während einer Reise in den Kongo. Eine zehnköpfige Schülergruppe der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) hatte sich mit ihren Begleitern Bernadette Klaus und Heiner Meschede von Düsseldorf über Amsterdam, Nairobi nach Lubumbashi in die Demokratische Republik Kongo aufgemacht.

Bereits 2008 besuchte eine Gruppe der AFG ihre Kooperationspartner, die Schule Balou und das Zentrum für Straßenkinder, Village Mutoto. Ende 2009 erfolgte der Gegenbesuch in Havixbeck . Die Artisten der Gruppe Mutoto Chaud, die im Village Mutoto leben, waren schon mehrmals auf ihren Tourneen durch Deutschland zu Gast in der Schule in Havixbeck, zuletzt im Mai diesen Jahres, wo sie die Havixbecker mit einem furiosen Auftritt im Forum begeisterten. So sind in den letzten Jahren viele persönliche Beziehungen entstanden und die Ankunft in Lubumbashi war eine Mischung aus neuen Eindrücken und einem Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern.
Am Flughafen in Lubumbashi wurden die Havixbecker von Richard Nawezi , dem Vorsitzenden des Vereins Mutoto, und von Jule Kabwit , einem Abgeordneten des Parlaments von Katanga, begrüßt. Sie hatten für die Deutschen ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das mit der Unterstützung von vielen weiteren Personen durchgeführt wurde. Auf dem Programm standen der Besuch des Parlaments und ein Empfang beim Parlamentspräsidenten, der Besuch einer Mine in Kambove, der Besuch einer Industrieanlage zur Kupfergewinnung, ein Empfang beim Vizegouverneur, der Besuch der Kunsthochschule und vieles mehr.
Durch die Herzlichkeit der kongolesischen Gastgeber fühlten sich die deutschen Jugendlichen schnell heimisch auf afrikanischem Boden, auch wenn nicht allen das tägliche Fou-Fou (Maisbrei) schmeckte.
Neben dem interkulturellen Austausch war die theoretische wie praktische Auseinandersetzung mit regenerativen Energien ein Schwerpunkt des Austausches. AFG-Lehrer Heiner Meschede und die Lehrer vor Ort, Patrick Mbweb und Joseph Makonga, gestalteten mehrere Unterrichtseinheiten zum Aufbau und Funktion von Solarmodulen und den Chancen, die die Nutzung der Sonnenenergie bietet.
Auch die gemeinsame Freizeitgestaltung mit Gesang, Tanz und Spielen aus beiden Ländern kam nicht zu kurz. Besonders beeindruckend waren die Abende am Holzkohlefeuer mit Trommeluntermalung.
Schweren Herzens und mit dem gegenseitigen Versprechen, die Kontakte über das Internet weiter zu pflegen, machte sich die Gruppe mit vielen einprägenden Bildern und wunderbaren Erinnerungen auf den Rückweg. Nach 24 Reisestunden waren alle glücklich, wieder heimischen Boden unter den Füßen zu haben, berichtete die Gesamtschule.

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