OBM zeigte optische und musikalische Spitzenleistung

Mo., 30.01.2012

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Havixbecker Musikantenstadl

OBM zeigte optische und musikalische Spitzenleistung : Havixbecker Musikantenstadl

Meister der „Löffel“: Otto Komorowski zeigt wie es bei der beliebten Löffel-Polka geht. OBM-Leiter Peter Jenal schaut selbst erstaunt zu. Foto: Dieter Klein

Havixbeck - 

Havixbeck - Eigentlich war es wie immer – unübertrefflich! Damit wäre im Grunde schon alles verdeutlicht, was es zum Konzert der „Original Baumberger Musikanten“ zu sagen gäbe. So waren freie Plätze in der riesigen Doppelturnhalle hinter der Anne-Frank-Gesamtschule bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn eine Rarität.


Die Liebhaber der Egerländer Blasmusik, die Ernst Mosch weltberühmt gemacht hat, kamen aus dem ganzen Münsterland angereist. Sie warteten geduldig, bis die krachledernen Herren mit ihren goldenen Trompeten, Posaunen und Hörnern, die schmucken Dirndl-Klarinettistinnen zu ihren Plätzen auf der Bühne begleiteten.

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Heinz Holtkötter, Vorsitzender des Orchesters, das am 2. und 3. Juni sein 25-jähriges Bestehen feiert, begrüßte die begeisterte Menge. Übergab aber das Mikro an die Sabine Schwack, die charmant durch das große Programm führte.

Für die Egerländer-Fans kam alles wie erwartet: Das fröhliche Gesangsduett mit Ulrike Büscher und Ewald Holtkötter. Mit Liedern wie „Liebes-Pärchen“, „Als ich ein kleiner Junge war“ und „Frag mich nie“ schmeichelten sie sich schnell wieder in die Herzen der vielen Hundert Gäste.

Es war niemand darunter, der ihnen nicht geglaubt hätte, als sie – erweitert mit den Stimmen von Peter Jenal, gemeinsam mit Heinz und Reinhold Holtkötter jubilierten: „Wir sind die Vollblutmusiker“.

Das ist zweifellos auch der Orchesterchef selbst, der nun auch schon seit 22 Jahren dieses große Blasorchester leitet und es von Triumph zu Triumph führt. Peter Jenal griff selbst zur Klarinette und paarte Können mit Komik. Die Holtkötter-Brüder Heinz (Flügelhorn) und Reinhold (Tenorhorn) spielten die „Lustigen Brüder“ meisterlich klangvoll sauber. Ebenso klar und lupenrein wie Trompeter Maik Brune sein Solo in „What a wonderful world“ in die Riesenhalle schmetterte.

Geradezu brillant belegte das anhaltend hohe Niveau des Konzerts, wie es Ernst Mosch einst vorgemacht hatte, was nun Peter Jenal mit den Havixbecker Musikern fortführt: nämlich wie man aus ursprünglicher Kirmesmusik konzertante Größe entwickelt. Unüberhörbar die Liebe zu den unverwechselbaren böhmischen Bläser-Kompositionen und viel Fleiß. Die vielen Zuhörer dankten es mit rauschendem Beifall.


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