Netzwerke Füreinander-Miteinander

Mi., 08.02.2012

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Mit Herzblut bei der Sache

Netzwerke Füreinander-Miteinander : Mit Herzblut bei der Sache

Der Vorstand von Füreinander-Miteinander (v.l.): Andrea Feldbrügge, Kassenprüfer Peter Berning, Geschäftsführerin Angelika Gromöller, Beisitzerin Ulla Heumann-Sutter, Kassenwart Dietmar Laugwitz, Beisitzerin Regina Wolter, erste Vorsitzende Ulla Homfeld, Beisitzer Helmut Gläser, stellvertretender Vorsitzender Klaus Kerkering, Beisitzerin Hildegard Jost, Beisitzerin Evelin Wulfers und Beisitzer Paul Schulte-Weß. Foto: Maxi Krähling

Havixbeck - 

Sogar aus dem süddeutschen Raum werden mittlerweile Erkundigungen eingeholt, was den Erfolg der Arbeit des Vereins „Netzwerke Füreinander-Miteinander“ in Havixbeck ausmacht.


Ein Geheimnis steckt nicht dahinter, sondern viel Herzblut und noch mehr sozialer Einsatz, für den sich Geschäftsführerin Angelika Gromöller am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung bei allen bedankte. „Wir können mit Stolz auf das zurückblicken, was wir letztes Jahr geschafft haben“, berichtete Gromöller.

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Der Verein zieht immer weitere Kreise und zählt bereits 114 Mitglieder. Aus den Reihen sind bereits 23 ausgebildete Seniorenbegleiter hervorgegangen. In über 1 400 Betreuungsstunden haben sich diese um Pflegebedürftige und an Demenz erkrankte Senioren gekümmert. Dabei möchte sich der Verein ganz klar von der bloßen Pflege der Betroffenen abgrenzen und stellt einerseits die Beschäftigung und Betreuung der Patienten und andererseits auch die Entlastung der Angehörigen in den Vordergrund.

„Das Ausmaß der Betreuung ist eine ganz individuelle Angelegenheit, je nach Erkrankung der Personen“, konnte Evelin Wulfers, Seniorenbegleiterin und neue Beisitzerin des Vorstands, berichten. Neben kleinen Handreichungen, Spaziergängen oder simpler Beschäftigung, komme es einfach darauf an, dass jemand anwesend sei. „Das sind gewachsene Beziehungen und oft sind es Kleinigkeiten, die eine Bereicherung für den Patienten darstellen“, so Angelika Gromöller.

Neben dieser Betreuung bietet „Füreinander-Miteinander“ ein Beschäftigungsprogramm mit 16 Angeboten an, die sich mit dem Umzug in die eigenen Räumlichkeiten nun noch besser umsetzen lassen. Neben dem Singekreis, dem PC-Treff, oder der Plattdeutschrunde, bietet der Verein drei Mal pro Woche eine Sprechstunde an, die sehr gut angenommen wird.

Der Verein steht in engem Kontakt mit Ärzten, Pflegediensten, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und dem Sanamed-Pflegeteam und kann über diese Institutionen diverse Seminare anbieten. „So ist eine schöne Vernetzung auf unkomplizierten Wegen entstanden“, resümierte Angelika Gromöller.

Trotz des Ausscheidens der Beisitzerin Klaudia Känder, konnte das Team um die Vorsitzende Ulla Homfeld durch die Wahl gleich drei neuer Beisitzerinnen erweitert werden. Evelin Wulfers, Regina Wolter und Ulla Heumann-Sutter werden den Vorstand unterstützen.


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