kfd Hohenholte
Sa., 18.02.2012
Bis die Luft vor Lachen wegblieb
Mit tollen Verkleidungen glänzten die Damen der kfd-Theatergruppe Hohenholte bei ihren Auftritten am Altweiber-Donnerstag.
Hohenholte -
Die Theatergruppe der kfd Hohenholte hat beim Bunten Nachmittag mit tollen Sketchen für viel Spaß gesorgt.
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Der Altweiber-Donnerstag brachte den Beweis: Hohenholtes stärkste Männer sind die Frauen! Denn was diese in einem turbulenten Fastnachtsprogramm im Z`manns auf die Bühne zauberten, hatte deftigen Charme und Biss und bewies unbändige Lebensfreude, war also karnevalistische Unterhaltung vom Feinsten.
Wochenlang, ja eigentlich monatelang hatte die Theatergruppe der kfd heimlich geprobt und gekichert. Schon im Vorhinein wissend, was ihre Sketche erst vor Publikum bewirken würden.
Und so war es auch. Von Beate van Schelve mit viel Humor und Witz begleitet und anmoderiert, wechselten die Typen auf der Bühne nahezu im Minutentakt. Dabei schlüpften die Frauen auch in Männerrollen und brachten diese überzeugend rüber. So wie Irmi Müther und Mathilde Höfener bei ihrer Szene im Herrensalon: Der Frisör hört begeistert zu, wie der Herr im Stuhl vor ihm von seiner Romreise berichtet. Und freut sich erwartungsgemäß riesig, als der Romreisende dem Frisör erzählt, dass der heilige Vater ausgerechnet bei ihm stehen geblieben ist und ihm übers Haar gestrichen hat. Doch die Begeisterung des Frisörs schlägt sofort in Entsetzen um, als er erfährt, was der Papst dann gefragt hat: „Welches Rindvieh hat dir denn deine Haare geschnitten?“
Herrlich albern und närrisch verspielt, zeigten sich Marion Bernsjann, Beate Wildermann, Beate van Schelve, Helga Sell, Anni Imhorst, Annette Holtkötter, Sonja Hanning, Annette Beckmann, Mathilde Höfener, Irmi Müther, Rosi Overs, Uda de Boer-Leuschner auch den verrücktesten Szenen gewachsen. Ob im Standesamt – wo es dank der resoluten Schwiegermutter zu keiner Eheschließung kommt, oder beim Fußballspiel vor dem Fernseher. Was die „jecken Weiber“ auch spielten, war großartig und wurde von Ovationen begleitet. Und das zu recht.
Und als Anni Imhorst und Annette Holtkötter zwei vor ihren „Hausdrachen“ geflüchtete Bauern darstellten und ihr „Schicksal“ verwünschten, blieb allen vor Lachen die Luft weg. Getoppt wurde dieser Sketch noch von Beate Wildermann, die während einer Bahnfahrt als schusselig-schlitzohriger Trampel die mitreisende „feine Dame“ Helga Sell dermaßen auf die Schippe nahm, dass man gerne mitgefahren wäre – am liebsten gleich bis Aschermittwoch.
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