Mi., 06.02.2013

Anne-Frank-Gesamtschule Über dem Landesdurchschnitt

Über gute Ergebnisse seiner Schülerinnen und Schüler kann sich Dr. Torsten Habbel, Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule, freuen.

Über gute Ergebnisse seiner Schülerinnen und Schüler kann sich Dr. Torsten Habbel, Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule, freuen. Foto: Markus Kampmann

havixbeck - 

Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule haben bei den Lernstandserhebungen in den Jahrgangsstufen 8 und 10 sowie beim Abitur im Vergleich aller nordrhein-westfälischen Gesamtschulen überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Vor allem in Mathematik und Englisch ist die Schule ganz weit vorne.

In allen drei zen­tralen Prüfungen haben die Schülerinnen und Schüler an der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) bessere, ja teilweise deutlich bessere Ergebnisse erzielt als der Durchschnitt der Gesamtschüler in Nordrhein-Westfalen. Das berichtet die Schule in einer Pressemitteilung. „Auf dieses Ergebnis können wir alle sehr stolz sein: Schüler, Eltern und auch die Lehrerinnen und Lehrer der AFG“, freut sich Schulleiter Dr. Torsten Habbel über das hervorragende Abschneiden seiner Schule.

Die Pisa-Studie hatte vor über zehn Jahren die deutsche Schullandschaft erschüttert. Entgegen den Erwartungen schnitt das deutsche Bildungssystem im Vergleich zu anderen Ländern unerwartet schlecht ab. Als eine Reaktion führen die Kultusminister seit Jahren zentrale Prüfungen durch, damit die Schulleistungen besser miteinander vergleichbar sind.

Kürzlich hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW die Vergleichszahlen für die Lernstandserhebungen im Jahrgang 8, die zentralen Prüfungen im Jahrgang 10 sowie die Abiturprüfungen des Jahres 2012 zur Verfügung gestellt. Alle Schulen sind nun aufgefordert, die Ergebnisse zu diskutieren und ihre Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

„Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt und hoffen, auf diesem hohen Niveau weiter mit den Schülern arbeiten zu können“, erläutert Dr. Habbel die Diskussion aus der Lehrer- und Schulkonferenz. „Denn unser Auftrag lautet, jede Schülerin und jeden Schüler zu dem für sie bzw. ihn bestmöglichen Schulabschluss zu führen. Für einige ist dies der Hauptschulabschluss, für viele die Fachoberschulreife und für immer mehr Schüler das Abitur.“ Der Schulleiter sieht die AFG auf einem guten Weg, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden.

Gegenüber unserer Zeitung erläutert Dr. Habbel die Ergebnisse im Einzelnen:

Bei den Lernstandserhebungen im Jahrgang 8 fällt auf, dass insbesondere in den Fächern Mathematik und Englisch Ergebnisse erzielt wurden, die klar über dem Landesdurchschnitt liegen (im Fach Deutsch liegen sie etwa im Durchschnitt). Damit setzt die AFG eine Tendenz aus den Vorjahren fort und kann in einigen geforderten Kompetenzen die Ergebnisse gegenüber 2011 sogar noch steigern.

Derselbe Trend auch bei den zentralen Prüfungen am Ende der zehnten Klasse: Die Tendenz aus den vergangenen Jahren, insbesondere in Englisch und Mathematik Ergebnisse über dem landesweiten Durchschnitt zu erzielen, setzt sich fort.

Dr. Habbel weist auf eine Besonderheit der AFG hin: Grundsätzlich geht das Land NRW davon aus, dass jeweils die Hälfte der Schüler an Gesamtschulen in einem Fach den anspruchsvolleren Erweiterungs-Kurs (E-Kurs) besucht, die andere Hälfte den Grundkurs (G-Kurs). Die AFG übertreffe auch hier den Landesschnitt bei Weitem. So besuchten im letzten 10. Jahrgang ca. 67% der AFG-Schüler in Englisch, 75% in Deutsch und mehr als 80% in Mathematik den E-Kurs. „Bei einem solchen Verhältnis von E- und G-Kurs-Schülern senkt dies normalerweise die Durchschnittsnoten. Umso erfreulicher sei es für die AFG, dass die Schüler in den zentralen Prüfungen nicht nur ihre guten Vornoten bestätigen konnten, sondern damit erneut überdurchschnittliche Leistungen dokumentierten.

Diese Ergebnisse hätten letztlich auch dazu geführt, dass 80% der 10er-Schüler einen Fachoberschulabschluss (FOR) und 60% die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (FOR-Q) erlangten. „Eine Quote, die im Gesamtschulbereich ihresgleichen sucht“, so Dr. Habbel.

Auch die Auswertungen der Zentralabiturarbeiten an der AFG setzen den bisher beschriebenen Trend fort: Seit der Einführung des Zentralabiturs in NRW (2007) hat noch kein Abiturjahrgang an der AFG eine derartig gute Abiturdurchschnittsnote erreicht wie der Jahrgang 2012. Mit der Durchschnittsnote 2,64 liegt der Jahrgang über dem Schnitt aller Gesamtschulen in NRW (2,75). In fast allen Abiturfächern wurden bessere Ergebnisse erzielt als an den Gesamtschulen landesweit.

Und wenn auch die Zahlen des Schulministeriums zeigen, dass die Gymnasiasten in den Abiturfächern im Landesdurchschnitt in der Regel bessere Ergebnisse als die AFG-Schüler lieferten (auch die durchschnittliche Abiturnote ist mit 2,45 besser), auf eines kann die AFG in ihrer Mitteilung stolz hinweisen: „Im Fach Mathematik wurde im Grundkurs-Bereich sogar der Landesdurchschnitt der Gymnasien übertroffen.“ Und für Niederländisch gilt dasselbe.

„Wir können sehr zufrieden sein mit der gemeinsamen Arbeit. Sie spornt uns an für die nächsten zentralen Prüfungen im Frühjahr 2013“, fasst Schulleiter Dr. Habbel zusammen.

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»Wir können sehr zufrieden sein mit der gemeinsamen Arbeit.«

Dr. Torsten Habbel

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