Mi., 13.03.2013

Anne-Frank-Schüler stellten NRW-Wissenschaftsministerin Projekt mit Uni vor Forschung auf dem Stundenplan

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Gespräch mit Eva Müller von BASF Coatings, Schüler Lukas Splitthoff, Schulleiter Dr. Torsten Habbel, Schülerin Lisa-Marie Schleicher und Lehrerin Gudula Volbers (v.l.).

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Gespräch mit Eva Müller von BASF Coatings, Schüler Lukas Splitthoff, Schulleiter Dr. Torsten Habbel, Schülerin Lisa-Marie Schleicher und Lehrerin Gudula Volbers (v.l.). Foto: Sergey Mukhametov

Havixbeck/Münster - 

Eine waschechte Ministerin treffen Jugendliche nicht alle Tage. So war es schon etwas Besonderes, dass die Oberstufenschüler Lisa-Marie Schleicher und Lukas Splitthoff der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) am Montag ein Stelldichein mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hatten. Sie informierten die Ministerin im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster über das Kooperationsprojekt „GIStory“ der Universität Münster und der AFG.

Svenja Schulze war gekommen, um das 37. Zentrum „Zukunft durch Innovation. NRW “ – kurz „zdi-Zentrum“ – feierlich zu eröffnen. Diese sollen für mehr Durchlässigkeit und Talentförderung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Technik) von der Schule bis zum Studium sorgen.

Bei einem Rundgang informierte sich die Ministerin zusammen mit der Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster , Prof. Dr. Ursula Nelles, Münsters Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson und Vertretern aus der Wirtschaft über acht ausgewählte Projekte des zdi. Darunter auch „GIStory“, bei dem sich die Schüler und Geoinformatiker im vergangenen Jahr mit modernster Technik auf die Spuren der Havixbecker Entwicklungsgeschichte begeben hatten (WN berichteten).

Seit Längerem bereits besteht die Partnerschaft zwischen dem Institut für Geoinformatik der Uni Münster unter der Federführung von Thomas Bartoschek und der AFG im Rahmen des Projekts „GI@School“. Dass bei der Eröffnungsfeier für das zdi-Zentrum „„m³ – MINT“ in Münster die AFG als eine der „Musterschulen“ dabei sein konnte, freute Schulleiter Dr. Torsten Habbel. Und ebenso das rege Interesse der Wissenschaftsministerin, wie er mitteilte.

Habbel hob hervor, dass sich die AFG nicht nur in den mehrfach ausgezeichneten Projekten sowie in verschiedenen Wettbewerben engagiere. „Die Förderung muss im Schulalltag spürbar werden. Glücklicherweise sind wir in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern personell wie sächlich außergewöhnlich gut ausgestattet.“ So könne den Schülern bis zum Abitur eine gute Ausbildung geboten werden.

Svenja Schulze betonte, es gäbe einen „enormen Bedarf“ an Nachwuchskräften in diesen MINT-Bereichen. Daher sei es sinnvoll, bereits in der Schule dafür zu werben.

„Für uns beginnt der wissenschaftliche Nachwuchs schon in der Schule“, unterstrich auch die Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität, Prof. Dr. Ursula Nelles. Durch eine bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern sei es möglich, junge Menschen für diese Fachbereiche zu begeistern und besonders talentierte und interessierte Nachwuchswissenschaftler für die eigene Hochschule zu gewinnen. Klaus Ehling, Vorstandsvorsitzender des Münsterland e.V., unterstrich, dass alles dafür getan werden müsse, um junge Menschen im Münsterland zu halten.

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