Mo., 06.05.2013

Pressekonferenz mit Schulministerin Sylvia Löhrmann Schüler hatten viele Fragen

Havixbeck - 

Zufrieden kamen Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck (AFG) aus Münster zurück, teilt die Schule in einer Pressemitteilung mit. Grund war die Schüler-Pressekonferenz mit NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, die – wie berichtet – im Rahmen den Medienprojekts „Klasse!“ der Westfälischen Nachrichten stattgefunden hat.

AFG-Schüler aus dem Deutschkurs des Jahrgangs 8 waren zusammen mit ihrem Lehrer Robert Hülsbusch eingeladen. Dazu fuhren noch zwei Redaktionsmitglieder der Schülerzeitung „Habicht“ mit.

Die Havixbecker Schüler hatten sich gut vorbereitet und etliche Fragen an die Schulministerin parat. Hannah Spielmeyer wollte wissen, was die Schulministerin von dem 90-Minuten-Stundenraster hält, das viele Schulen nun einführen. Sylvia Löhrmann zeigte sich von den Vorteilen dieses neuen Stundenmodells überzeugt: „Damit können wichtige Übungsphasen besser eingebaut werden. Der Unterricht kann individueller gestaltet werden.“

Maurice Richter fragte nach dem Stand der Inklusion. Löhrmann: „Wir können die Inklusion nur schrittweise einführen. Das Ziel ist klar: Alle Kinder sollen gemeinsam am Unterricht teilhaben können.“

Lina Klostermann regte an, dass die Schulen mehr in Hightech investieren. Auch darauf hatte die Schulministerin sofort eine Antwort: „Neue Medien allein machen noch keinen besseren Unterricht. Aber sie bieten neue Lernmöglichkeiten, die die Schulen nutzen sollten.“

Die Bilanz von Lukas Splitthoff von der Schülerzeitung „Habicht“ fiel nach der Pressekonferenz positiv aus – auch für die AFG . Vieles, was die Schulministerin positiv in der Schulentwicklung sehe, habe die AFG schon seit vielen Jahren umgesetzt, so der Schüler. So bleibe niemand bis zum Jahrgang 9 sitzen, es gebe einen rhythmisierten Ganztag seit 20 Jahren, und das 90-Minuten-Stundenraster werde im neuen Schuljahr eingeführt.

Blieb noch die Frage von Alina Scheck: „Was tun Sie, Frau Ministerin, dass Politik für Jugendliche nicht langweilig wird?“ Sylvia Löhrmann musste kurz nachdenken. Dann kam die Antwort etwas ausführlicher. Eine offene und transparente Politik sei ihr Ziel – auch mittels Facebook für die jungen Leute.

Eine Möglichkeit der offenen Politik für junge Leute war die Pressekonferenz der WN mit der Ministerin, lautete das Fazit der Havixbecker Schüler: „Wirklich gelungen!“ Sie werden die Pressekonferenz nun aufarbeiten.

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