Do., 16.05.2013

Umweltbus „Lumbricus“ machte am Schlautbach für umfangreiche Analysen Station Erkundungstour in Gummistiefeln

Im Umweltbus „Lumbricus“ wies Umweltpädagoge Ottmar Hartwig (Mitte) die Schüler in die Aufgaben ein. Mit dabei waren AFG-Lehrer Heiner Meschede (r.) und Hans-Heinrich Badengoth (l.), der das Bachprojekt vonseiten des Heimatvereins begleitet.

Im Umweltbus „Lumbricus“ wies Umweltpädagoge Ottmar Hartwig (Mitte) die Schüler in die Aufgaben ein. Mit dabei waren AFG-Lehrer Heiner Meschede (r.) und Hans-Heinrich Badengoth (l.), der das Bachprojekt vonseiten des Heimatvereins begleitet. Foto: Markus Kampmann

Havixbeck - 

Der Umweltbus „Lumbricus“ machte gestern an der Münsterstraße Station. Wobei der Name eigentlich nicht ganz korrekt ist – handelt es sich bei dem Gefährt der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW doch um einen umgebauten Lastwagen. Der rollende Unterrichtsraum samt Labor diente Zehntklässlern der Anne-Frank-Gesamtschule als Basis für eine Untersuchung des Schlautbachs im Rahmen des Bachprojektes.

Von Markus Kampmann

Ottmar Hartwig , Lehrer und Umweltpädagoge des „ Lumbricus “, wies die Schüler vorab kurz in ihre Aufgaben ein. Die waren fächerübergreifend orientiert: Chemische, biologische und erdkundliche Kenntnisse waren gefragt. Und das auf einem hohen Niveau, denn der Umweltpädagoge ließ die Zehntklässler auch Aufgaben absolvieren, die sonst für Zwölfer vorgesehen sind. „Herr Meschede hat gesagt, ihr seid fit“, erklärte Hartwig. Was der angesprochene Heiner Meschede, Lehrer und Betreuer des Bachprojekts vonseiten der AFG, bestätigte.

Hartwig gab den Schülern aber auch Verhaltensregeln mit auf den Weg zum Bach: „Wir setzen alle Tiere wieder aus, legen keins in Alkohol ein und nehmen keins mit für den Gartenteich.“ Mit Gummistiefeln und diverser Ausrüstung ging es dann zum Schlautbach.

Da sich die Fließgewässeruntersuchung beim „Lumbricus“ an der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie orientiert, standen drei Untersuchungsschwerpunkte in Kleingruppen auf dem Stundenplan: Den Auftakt machte das Finden und Kennenlernen von Kleintieren wie Fliegenköcherlarven, Käfern, Würmern und Muscheln. Eine andere Gruppe sammelte chemische Daten wie Sauerstoffgehalt, pH-Wert und Leitfähigkeit. Die dritte Gruppe untersuchte die Strukturgüte anhand der geografischen und physikalischen Gegebenheiten wie Ufer- und Gewässerbodenstruktur und Fließgeschwindigkeit.

Ihre Funde und Proben analysierten die Schüler teils am Bach, teils im Umweltbus , der mit 26 Arbeitsplätzen, Binokularen und allerlei anderen Untersuchungsgeräten ausgestattet ist. Und natürlich dokumentierten sie die Ergebnisse – filmisch, zeichnerisch, schriftlich und anhand von Fotos.

Wer sich für die Ergebnisse des Tages mit dem „Lumbricus“ und das Bachprojekt generell interessiert, sollte sich den 28. Juni vormerken: Dann wird die Ausstellung über die bisherige Arbeit der Projektbeteiligten in der Volksbank eröffnet.

 

Leserkommentare

Google-Anzeigen

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1661460?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F1781001%2F1781002%2F