Do., 18.07.2013

Alte Rohre rosten auf dem Friedhof durch Wasserversorgung war unterbrochen

Dieser Brunnen gehört zu den neuesten Arbeiten auf dem Friedhof. Steinmetz und Bildhauer Ingo Grethmann hat ihn entworfen und aus Baumberger Sandstein gearbeitet.

Dieser Brunnen gehört zu den neuesten Arbeiten auf dem Friedhof. Steinmetz und Bildhauer Ingo Grethmann hat ihn entworfen und aus Baumberger Sandstein gearbeitet. Foto: Klaus de Carné

Havixbeck - 

Viele Besucher hatten sich in letzter Zeit gewundert, dass der Seerosenteich auf dem neueren Teil des Friedhofs fast trocken war. Ein Wasserrohrbruch war eine der Ursachen dafür.

Von Klaus de Carné

„Wenn die Technik streikt, dann können auch die Wasserstellen nicht laufen“, erklärte Friedhofsgärtner Michael Schulz . Viele Besucher hatten sich in letzter Zeit gewundert, dass die Wasserstele mit dem Seerosenteich auf dem neueren Teil des Friedhofs quasi trocken gelaufen ist.

Ein Wasserrohrbruch sei eine der Ursachen gewesen, die den Zufluss komplett gestoppt habe. Bis der Fehler gefunden wurde, verging einige Zeit. Ein Havixbecker Wasserfachmann ging der Sache im wahrsten Sinne auf den Grund und grub tief in den Boden hinein. Ein altes Rohr aus Grauguss war durchgerostet und musste gegen ein Kunststoffrohr ausgewechselt werden.

„Bis solche schadhaften Stellen gefunden werden, vergeht einige Zeit. Es gibt für den Friedhof keine Leitungspläne“, sagte der Gärtnermeister.

Auch mit der Stromversorgung klappt es auf dem Friedhof nicht so perfekt. Es gebe nur im Wechsel Strom. Mal auf dem neuen Teil – mal auf dem alten Teil, aber nicht insgesamt.

Dieser Zustand sei natürlich für die Technik nicht von Vorteil. Die Pumpe für den Seerosenteich war zuletzt drei Mal hintereinander ausgefallen und müsse nun erneuert werden. „Weil die Umwälzung nicht mehr stattfinden kann, muss ich alle drei Tage Wasser auffüllen, damit der Teich nicht austrocknet“, so Michael Schulz.

Über eine weitere unangenehme Angelegenheit ärgert sich Friedhofsgärtner Schulz aber noch mehr. Auf etlichen Grabstellen, Wegen und gestalteten Fläche findet er die Hinterlassenschaften von Hunden. Dies käme in letzte Zeit vermehrt vor und sei nun wirklich nicht schön. Er bittet die Hundebesitzer darum, bei einem Spaziergang über den Friedhof kleine Tüten dabei zu haben, um den Hundekot gleich mitzunehmen. Dies sei für alle Beteiligten angenehmer.

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