Tag der Architektur
Helles Wohnen mit viel Platz

Hohenholte -

Zahlreiche Bauinteressenten besichtigten eine neues Wohnhaus im Hohenolter Baugebiet Mönkebrede.

Montag, 01.07.2013, 18:07 Uhr

Dass eine Treppe mitten im Haus steht und auch lange Menschen sich daran nicht unbedingt stoßen, davon überzeugten sich zahlreiche Architektur- und Bauinteressierte in Hohenholte . Das neue Haus der Familie Frieling stand beim Tag der Architektur zur Besichtigung offen. Seit vier Monaten bewohnt die Familie mit zwei Kindern ihr Eigenheim im Wohngebiet Mönkebrede.

„Von der Ausschachtung bis zum Richtfest sind nur vier Wochen vergangen“, erklärte Architekt Holger Frielingsdorf die Holzrahmenbauweise des Einfamilienhauses mit viel Platz.

Die Ausrichtung des 540 Quadratmeter großen Grundstücks sei nicht optimal, weil die Süd-Westseite vor dem Haus läge, erklärte der Planer. Hohe Fensterbänder sorgen aber für viel Licht im ganzen Haus. Die offene Küche geht über zu einem Essbereich, der sich über zwei Geschosse erstreckt. Das Wohnzimmer liegt zwei Stufen tiefer und erreicht somit eine Raumhöhe von über drei Metern. Der weite Blick über Felder auf den Staatsforst macht den Eindruck, als wohne die Familie alleine im Stiftsdorf.

Fünf Räume und ein Bad befinden sich auf den weiteren zwei Etagen. „Mit viel verbautem Holz im ganzen Haus wollte die Familie ein ökologisches Haus bauen, um möglichst den Baugiften zu entgehen“, erklärte Holger Frielingsdorf, der zusammen mit Stefan Bömbelburg ein Architekturbüro in Düsseldorf betreibt.

Kostenbewusstes bauen war das Thema im gesamten Objekt, das sich wie ein roter Faden durch alle Gewerke zog. Auffällig dabei ist der hellgrau angestrichene Estrich als Boden, darunter eine Fußbodenheizung, die ungebremst die Wärme abgibt. Eine Gas-Brennwert-Heizung und eine Solar-Thermie-Anlage, die für die Warmwasserzubereitung installiert wurde, stehen in einem Nebenraum, da das Haus ohne einen Keller auskommt.

Auffällig neben den überwiegenden Klinkerfassaden im Hohenholter Neubaugebiet, ist die lasierte Lärchenholzverschalung, die komplett das fast quadratische Haus umhüllt. „Auch das ist eine günstige, aber gute Gestaltung der Fassade, die auf Dauer gewollt gräulich wird und die sich immer wieder mit wenigen Mitteln sanieren lässt“, sagte Frielingsdorf, der gerne den Einsatz von Holz für seine Bauprojekte nutzt. Das Büro arbeitet oft für Großprojekte von Kirchen.

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