Do., 26.09.2013

Ruheinsel auf dem neuen Friedhofsteil fertiggestellt Erste Bestattungen im Frühjahr

Den Verbindungsplatz und die erste Ruheinsel auf dem neuen Teil des Friedhofs nahm der Ausschuss für Umwelt, Denkmal, Feuerwehr und Friedhof in Augenschein. Im Oktober erfolgt noch die Bepflanzung der Fläche.

Den Verbindungsplatz und die erste Ruheinsel auf dem neuen Teil des Friedhofs nahm der Ausschuss für Umwelt, Denkmal, Feuerwehr und Friedhof in Augenschein. Im Oktober erfolgt noch die Bepflanzung der Fläche. Foto: Ansgar Kreuz

Havixbeck - 

Abgeschlossen ist der Ausbau der ersten Ruheinsel auf dem neuen Teil des Havixbecker Friedhofs. Die ersten Bestattungen sind für das kommende Frühjahr vorgesehen.

Von Ansgar Kreuz

Abgeschlossen ist der Ausbau der ersten Ruheinsel auf dem neuen Teil des Havixbecker Friedhofs. Auch der Platz am Übergang vom alten zum neuen Friedhofsteil , über den auch der Fuß- und Radweg zwischen der Pater-Hardt-Straße und dem Habichtspark verläuft, ist fertiggestellt. Die Bepflanzung der Ruheinsel und der Böschungen mit Bäumen und Sträuchern sowie Bodendeckern erfolgt im Oktober.

Bei einer Ortsbesichtigung verschaffte sich der Ausschuss für Umwelt, Denkmal, Feuerwehr und Friedhof am Mittwochabend einen Eindruck. „Es war eine Firma, die sehr ordentlich gearbeitet hat“, befand Ausschussvorsitzender Klaus-Gerd Greiff (Grüne). Zufrieden mit dem Ablauf der Baumaßnahme und dem Ergebnis zeigten sich auch die Vertreter der Gemeindeverwaltung. Passend zum Ende der Ferien seien der Verbindungsplatz und der Fuß- und Radweg fertig gewesen. Danach wurden die Wege und Grabreihen auf der Ruheinsel angelegt. Auf der Fläche sind 340 Grabstellen für Erdbestattungen möglich.

„Die Friedhofsteile sind optimal verbunden“, erklärte Fachbereichsleiterin Monika Böse . Um eine barrierefreie Verbindung zu schaffen, mussten die unterschiedlichen Höhen zwischen den Friedhofsteilen, aber auch im Verlauf des Fuß- und Radweges angeglichen werden. Deutlich höher als die frühere Wegekreuzung liegt daher der Verbindungsplatz, der ebenso wie das in der Mitte angelegte Hochbeet die Form der Ruheinsel aufnimmt. An den Seiten sind Bänke und Fahrradbügel aufgestellt worden.

„Wir bleiben auf jeden Fall im Kostenrahmen“, erläuterte Fachbereichsleiter Dirk Wientges. 280000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde dafür vorgesehen. Das Budget lässt nun zusätzlich noch die Einfassung der Ruheinsel mit einer Hecke zu, die mit Blick auf die Kosten zunächst vom Gemeinderat zurückgestellt worden war.

„Ich fände es sehr, sehr wichtig“, warb Landschaftsarchitekt Stephan Schwarte für die Anpflanzung der Hecke. Mit einer Höhe von 1,20 Meter soll diese entlang des Weges am äußeren Rand der Insel stehen. Der Planer der Friedhofserweiterung schlug eine Hainbuchenhecke vor, die am sinnvollsten dort zu pflegen sei.

Die ersten Bestattungen auf dem neuen Friedhofsteil sind für das kommende Frühjahr vorgesehen. Bis dahin soll sich die Vegetation so weit entwickelt haben, dass sie auch optisch eine Schutzfunktion für den Raum bildet.

Auf dem alten Friedhofteil sahen sich die Ausschussmitglieder zwei frühere Reihengrabfelder an, die eingeebnet und für eine Nachbelegung vorbereitet worden sind. Dort sind Erd- und Urnengräber vorgesehen.

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