Fr., 22.11.2013

Berufswahlbörse in der Anne-Frank-Gesamtschule Soziale Berufe im Fokus

An 26 Ständen informierten sich die Jugendlichen im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule über die verschiedensten Ausbildungsberufe.

An 26 Ständen informierten sich die Jugendlichen im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule über die verschiedensten Ausbildungsberufe. Foto: Dieter Klein

Havixbeck - 

Zahlreiche Informationen nahmen die Schüler von der AFG-Berufswahlbörse mit nach Hause. 26 Dienstleister, Einrichtungen und Handwerksbetriebe stellten ihre Berufe und die dazugehörige Ausbildung vor.

Von Dieter Klein

Den ersten Erfolg konnte Polizeihauptkommissar und Einstellungsberater der Kreispolizeibehörde, Karl Thesing , vermelden. „Ich habe hier ein Mädchen, Celine Kröger, die hat sich eben für ein Schnupper-Praktikum bei der Polizei beworben.“

Aber auch sonst erübrigte sich die Frage nach dem Sinn und Nutzen einer Berufswahlbörse , so wie sie am Mittwochabend im Forum stattfand. Denn der Zulauf war so gewaltig, dass zwischenzeitlich manches Elternpaar Probleme hatte, im Gedränge den Nachwuchs wiederzufinden.

Sabine Adler, Leiterin der Abteilung II (Jahrgänge acht bis zehn) der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) und damit zuständig für die Organisation der Börse, zeigte Zufriedenheit. Ihre Planung der Ausstellung mit insgesamt 26 Betrieben, im sozialen Bereich tätigen Organisationen, Banken und Institutionen klappte vorzüglich.

Auch AFG-Lehrerin Gabriele Schneider konnte sich über Erfolg freuen. Das 16-köpfige Catering-Team des neunten Jahrgangs hatte ganze Arbeit geleistet und ein opulentes Büfett erstellt und aufgebaut, das dann wegen seiner appetitlichen Häppchen schon nach einer guten Stunde arg zerrupft wirkte.

Erstaunlich, dass diesmal im Zentrum des Zulaufs die Aussteller und Berater mit sozialem Hintergrund lagen, so wie die Krankenkassen, das Stift Tilbeck und die Christopherus-Kliniken. Die Vertreter der Geldinstitute, die schon seit der ersten Berufswahlbörse in der Regel dicht umlagert sind, konnten es diesmal etwas lockerer angehen. Mit bedruckten Tragetaschen sorgte das Finanzamt für die gewollte Aufmerksamkeit. Die Begriffe Däumchendreher, Transuse, Schlafmütze, Pappnase oder Zahlenhengst waren darauf zu lesen.

Viel Beachtung fand der Verkehrssimulator am Stand der Berufskraftfahrer-Schulung. Allerdings zertrümmerte hierbei manch ein Schüler mangels Erfahrung im Umgang mit dem Gaspedal und den Pferdestärken des Brummis den Lastwagen schon nach wenigen Kilometern.

Da nicht jeder Jobvermittler einen Fahrsimulator bieten konnte, verteilten die Berater großzügig kleine Geschenke. Von Info-Broschüren, praktischen Schreibblocks, Kugelschreibern und Tintenkillern bis zu Leuchtstiften und Lollis.

Nur einer verschenkte im Grunde lediglich sein Wissen: Benjamin Krups, bis vor drei Jahren selbst Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule. Inzwischen besucht er das Hans-Böckler-Berufskolleg in Münster. Gerne und versiert erklärte er den Weg zum Maschinenbauer mit seinen bisher gemachten Erfahrungen.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2053650?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F1781001%2F2130920%2F