Di., 12.11.2013

Baumbergeschule Einfach lächeln und stolpern

Der Meister-Clown Fidelidad und seine Schützlinge begeisterten das Publikum in der Baumbergeschule mit Clownereien am laufenden Band.

Der Meister-Clown Fidelidad und seine Schützlinge begeisterten das Publikum in der Baumbergeschule mit Clownereien am laufenden Band. Foto: Dieter Klein

Havixbeck - 

Wie funktioniert eigentlich Clownerie? 16 Kinder der Baumbergeschule haben jetzt an einem Kursus unter der Leitung des Clowns Fidelidad – alias Wolfgang Konerding aus Münster – teilgenommen. Die Ergebnisse haben sie jetzt vor einem großen Publikum präsentiert – ein riesiger Lacherfolg.

Von Dieter Klein

Selbst die gestresstesten Lehrer hatten am Dienstag früh Lachtränen in den Augen. Denn was sie an Clownereien ihrer kleinen, oft schüchtern wirkenden Schützlinge erleben konnten, grenzte an etwas Wunderbares. Sechs Dienstage hatten rund 16 Kinder ihre Freistunden am Nachmittag eingesetzt, um von einem Profi in die Geheimnisse professioneller Spaßmacher eingeführt zu werden. Und dazu hatte die Baumbergeschule den Clown „Fidelidad“, – alias Wolfgang Konerding aus Münster – gewinnen können. Nach Meinung vieler Eltern, wie auch Lehrer, eines der sinnvollsten Programme überhaupt. Bezahlt wurde das ganze Unternehmen „Clown-AG“ vom Kultusministerium des Landes.

Denn darin waren sich alle einig: Die Clown-Kurs-Kinder haben in den sechs Übungsnachmittage eine gehörige Portion an Selbstsicherheit, Kreativität, Team-Arbeit, wie – Team-Mitdenken gelernt. Dabei haben sie noch ihre Musikalität testen und verbessern sowie zeichnerisches wie malerisches Geschick beweisen können.

So stolperten sie am Dienstag früh, wie einst der Musikclown Grock in die Manege, bewusst tölpelhaft, breitbeinig und lachend in die Aula ihrer Schule. Wo sie bereits von Hunderten von ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen, aber auch von Eltern, begeistert empfangen wurden.

Dann schoben sich einige Mütter, die hinter dem Vorhang das fröhliche Spiel um die Lachmuskeln begleiteten, einzeln oder zu mehreren ins Publikum.

Klar gab es bei den Darbietungen Unterschiede. Nicht jedes Kinde kann sich während ein paar Nachmittagen in einen bühnenreifen dummen August verwandeln. Aber schon zu beobachten, mit welcher Selbstsicherheit kleine Dompteure, Schlagerstars, oder Tollpatsche im Fokus vieler Augen agierten und teilweise sogar für Lachkrämpfe sorgten, grenzte schon an Zauberei.

Alles klappte, wie geprobt. Denn Clown Fidelidad hatte seinen kleinen „Nachkommen“ die Clownsprache empfohlen. Und die verstehen nun mal nur die Spaßmacher dieser Welt, hatten die Kinder in dem Kursus gelernt. Damit beschränkten sich ihre Auftritte auf Stolpern in viel zu weiten Hosen, Lächeln aus grellbunt geschminkten Gesichtern und textfreiem Geplapper. Und das war schlicht gesagt „einzigartig und schööön“.

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