Herbstkonzert des Jugendorchesters
Phänomenales Herbstkonzert

Havixbeck -

Eine Woge der Begeisterung lösten das Aufbaustufenorchester, die Jugendmusik und das Jugendorchesters Havixbeck unter zahlreichen Musikfreunden aus. Denn was die jungen Musiker bei ihren beiden Herbstkonzerten am Wochenende boten, war schlicht phänomenal.

Sonntag, 10.11.2013, 20:11 Uhr

So dürfte die Werbung, die Vorsitzender Detlev Rupieper bei der Begrüßung machte, schon den nächsten Ansturm auf Eintrittskarten zu Musikschul-Veranstaltungen auslösen. Dabei vergaß Rupieper nicht, an das anstehende 40-jährige Bestehen der Schule zu erinnern. Zu Weihnachten 1974 übernahm Günther Mertens, der am Samstag unter den Ehrengästen saß, das Dirigat zum ersten großen Jugendkonzert. Im Jubiläumsjahr wird die Big-Band der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper in Havixbeck gastieren. Auch Weiper dirigierte zwischenzeitlich das Havixbecker Jugendorchester .

An diesem Wochenende führten Bernd Schwertheim das Aufbaustufenorchester , Norbert Fabritius die Jugendmusik und Rainer Becker sein vielfach ausgezeichnetes Jugendorchester durch die anspruchsvollsten Kompositionen symphonischer Orchestermusik. Stücke von Philip Sparke, Jacob de Haan, Michael Giacchino und anderen zeitgenössischen Komponisten kamen zur Aufführung.

Einen besonderen Beitrag lieferte Betin Günes. Der türkische Komponist war selbst in die Baumberge-Gemeinde gereist und spielte am Klavier gemeinsam mit dem Jugendorchester sein furioses Werk „Azeri“.

Herbstkonzert des Jugendorchesters

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    Foto: Dieter Klein
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    Foto: Dieter Klein
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    Foto: Dieter Klein

Die Begeisterung des durchweg fachkundigen Publikums verteilte sich zu Recht auf alle drei Orchester. Denn selbst die Jüngsten – einfühlsam dirigiert von der jungen Havixbeckerin Ronja Tenhaven – fanden den fehlerlosen Umgang mit den hoch komplizierten Partituren eines Philip Sparke in „Processional Overture“ oder dem Eric Clapton-Song „Tears in Heaven“.

So hatte es Moderatorin Verena Möhlenbrock leicht, den von Beginn an angetanen Zuschauern weitere Höhepunkte vorzustellen. Und das waren zweifellos schon die Beiträge der Jugendmusik. Ob in „Voices oft he Sky“ oder in „Oregon“, mit tadelloser Einfühlsamkeit zeichnete das Orchester die „Stimmen des Himmels“ wie den „Wind in den Weizenfeldern“ mit den Cowboys des Westen bei der Arbeit. Schon hier wurden erste Zugaben verlangt – und gegeben.

Dann übernahm Rainer Becker den Dirigentenstab. Egal ob beim romantischen „Out of Africa” oder dem rassigen „Godzilla eats Las Vegas“ des noch jungen Eric Withacre, das Publikum geriet schier aus dem Häuschen.

Große Freude beim Zuhören bereitete nicht zuletzt die junge Solotrompeterin Nina Bühn. Mit einem unglaublich sauber geblasenen, rhythmisch auf höchstem Schwierigkeitsgrad gehaltenen Trompetensolo, erinnerte sie an die ganz Großen ihres Genre, an Roy Eldrige, Chet Baker oder – um bei den Damen zu bleiben – an Alison Balsom.

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