Sa., 30.11.2013

Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck Neues Konzept für Infoabend

Informieren am Montagabend an der Anne-Frank-Gesamtschule interessierte Eltern, die für ihre Kinder eine weiterführende Schule suchen: Abteilungsleiterin Vera Thomas und Schulleiter Dr. Torsten Habbel.

Informieren am Montagabend an der Anne-Frank-Gesamtschule interessierte Eltern, die für ihre Kinder eine weiterführende Schule suchen: Abteilungsleiterin Vera Thomas und Schulleiter Dr. Torsten Habbel. Foto: Klaus de Carné

Havixbeck - 

Mit einem neuen Konzept informiert die Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) Eltern von zukünftigen Fünftklässlern. Die Schulleitung hat sich mit Kollegen und Eltern beraten, wie die Werbung um mehr Schüler aussehen könnte. Die Premiere des neuen Infoabends ist am kommenden Montag (2. Dezember) um 20 Uhr im Forum der Schule zu erleben.

Von Klaus de Carné

Die Schülersituation hat sich im Eingangsjahrgang an der AFG verändert. Konnte die Gesamtschule bis vor Kurzem nicht alle Schüler in der Jahrgangsstufe fünf aufnehmen, so ist sie in diesem Schuljahr erstmals mit einer Klasse weniger gestartet. „Ich gehe davon aus, dass wir auf Dauer vierzügig bleiben“, so Schulleiter Dr. Torsten Habbel . Auf jeden Fall muss er keine Schüler abweisen. „Es gibt viele freie Plätze für viele Jungen und Mädchen“, so Habbel.

Um kreativ mit der veränderten Ausgangslage umzugehen, wurde nach neuen Wegen gesucht. „Ein Ergebnis der Analyse bei Eltern, Kollegen und dem Schulträger ist, dass die AFG in den Köpfen der Havixbecker angekommen ist, aber noch nicht in allen Herzen“, so Schulleiter Habbel.

Eltern, die ihre Kinder an einer weiterführenden Schule anmelden, fragen sich: Ist die AFG die richtige Schule für mein Kind? „Genau diese Frage rücken wir in den Mittelpunkt unserer Informationsveranstaltungen“, erklärt Abteilungsleiterin Vera Thomas im Gespräch mit den WN.

An beispielhaften Schülerlaufbahnen verdeutlichen die Lehrer, wie auf jedes Kind eingegangen, gefördert und gefordert würde. So wurden in Mathematik die Stundenzahl in der Unterstufe erhöht, Förderkurse in Deutsch eingerichtet und Neigungsfächer angeboten. „Wir verfügen über geeignete Diagnosemöglichkeiten. Individuelle Förderung wird auf jeder Lehrerkonferenz thematisiert und wir bilden uns in kooperativen Unterrichtsformen ständig weiter“, so Schulleiter Habbel. Die Einführung der 90-Minuten-Unterrichtsstunde in diesem Schuljahr habe deutlich mehr Ruhe in den Schulalltag gebracht, sodass die Lehrer leichter individualisierte Unterrichtsformen einsetzen könnten.

Bislang gab es an der AFG zwei Infoabende . Der Grundgedanke war bisher davon geprägt, dass Experten den Eltern die Gesamtschule erklären. Nun möchte die Schule den Eltern von der Perspektive der Kinder ausgehend die individuelle Schülerlaufbahn aufzeigen.

Die beiden fiktiven Schüler „Anne“ und „Frank“ starten dabei in Klasse fünf. „Beiden geben wir ein klares Profil, begleiten sie durch ihre Schullaufbahn, die entweder nach der Klasse 10 mit dem Übergang in eine Ausbildung oder nach dem Abitur endet“, so Habbel. Er und seine Kollegin übernehmen den zehnminütigen Dialog, der mit Bildern untermalt wird.

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