Di., 03.12.2013

Informationsabend der Anne-Frank-Gesamtschule „An einem Gymnasium wäre sie untergegangen“

Vor zahlreichen Eltern von Viertklässlern informierte die Schulleitung der Anne-Frank-Gesamtschule über eine mögliche Schulkarriere an der weiterführenden Schule.

Vor zahlreichen Eltern von Viertklässlern informierte die Schulleitung der Anne-Frank-Gesamtschule über eine mögliche Schulkarriere an der weiterführenden Schule. Foto: Angelika Fliegner

Havixbeck - 

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die AFG die beste Schule für Ihr Kind ist“, erklärte Schulleiter Dr. Torsten Habbel den zahlreich erschienenen Eltern beim Infoabend der Anne- Frank-Gesamtschule. Anhand der exemplarischen Schullaufbahnen der fiktiven Kinder Anne und Frank erklärte die Schulleitung was die AFG zu bieten hat.

Von Angelika Fliegner

Von Schulkarrieren „echter“ Kinder berichteten die Elternvertreter. Andreas Zoerner aus Münster schilderte dem Publikum humorvoll den nicht ganz einfachen Weg seiner Tochter und konstatierte: „Sie wäre an einem Gymnasium untergegangen, doch jetzt macht sie ihr Abi.“

Neben Schüleraustausch, Rundfunk-Kurs, Projektwoche, Bläserklasse und Berufswahlbörse interessierten die Eltern der zukünftigen AFG-Fünftklässler vor allem die Fördermöglichkeiten für ihre Kinder, das didaktische Prinzip der Schule und die mögliche Sprachenfolge. In drei verschiedenen Vorträgen wurde dargestellt, wie Anne und Frank als Fünftklässler an der AFG willkommen geheißen würden, welche Möglichkeiten die Schule bietet, um Kinder individuell in ihrer Entwicklung zu fördern, und wie die einzelnen Schüler an der AFG auf den für sie bestmöglichen Abschluss vorbereitet werden.

Vera Thomas, Abteilungsleiterin für die Jahrgänge fünf bis sieben berichtete, was die Kinder an der neuen Schule erwartet. Die Klassen haben immer ein zweiköpfiges Klassenlehrerteam, es gibt keine Hausaufgaben, sondern Wochenpläne und der Schultag ist durch eineinhalbstündige Unterrichtseinheiten und Pausen rhythmisiert. „Die 90 Minuten-Stunde bringt den Vorteil, dass Ihr Kind weniger Fächer pro Tag hat, dass mehr Zeit ist, um zu Lernen. Das bringt Ruhe und vermeidet Hektik.“

Geduldig erläuterte Sabine Adler, Abteilungsleiterin für die Jahrgangsstufen acht bis zehn, den Unterschied zwischen abschluss- und berufsbezogener Förderung, welche verschiedenen Schulabschlüsse an der AFG möglich sind und welche Sprachen in welcher Klassenstufe angeboten werden. Herbert Thees, der didaktische Leiter, erklärte das Baukastenprinzip der Gesamtschule mit Grund- und Erweiterungskursen, Wahlpflichtbereich und Förderstunden.

Es war auch Zeit für die Fragen der Eltern. Während manche bereits überlegten, wie viele Erweiterungskurse für die Oberstufe notwendig seien, wollten andere viel banalere Dinge geklärt sehen. So fragte eine Mutter aus Altenberge , wie es um die Busverbindung bestellt sei. Dr. Habbel konnte sie beruhigen: „Die beiden Bürgermeister haben miteinander gesprochen. Und Havixbeck garantiert die Anbindung.“

Insgesamt kam die Veranstaltung bei den Eltern gut an. „Dass alles anhand von Anne und Frank erklärt wurde, fand ich gut“, so eine Mutter aus Billerbeck. Auch dass die AFG neun Jahre bis zum Abitur beschult, wurde von einigen Eltern als Plus angesehen. „Die Kinder haben dann mehr Zeit.“

Zum Thema

Am Tag der offenen Tür können Eltern mit ihren Kindern am 25. Januar (Samstag) von 11 bis 13 Uhr die Anne-Frank-Gesamtschule besichtigen.

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