Mi., 29.01.2014

AFG-Schüler sammeln für Kriegsgräberfürsorge Etwas für die Gesellschaft leisten

Ein Teil der 63 Zehntklässler war mit Schulleiter Dr. Torsten Habbel (l.) und Lehrerin Ursula Schwenk ins Rathaus gekommen. Bürgermeister Klaus Gromöller (r.) bedankte sich auch bei Sammler Willi Mersmann (2.v.l.), der seit Jahrzehnten dabei ist.

Ein Teil der 63 Zehntklässler war mit Schulleiter Dr. Torsten Habbel (l.) und Lehrerin Ursula Schwenk ins Rathaus gekommen. Bürgermeister Klaus Gromöller (r.) bedankte sich auch bei Sammler Willi Mersmann (2.v.l.), der seit Jahrzehnten dabei ist. Foto: Klaus de Carné

Havixbeck - 

Dank und Anerkennung zollte Bürgermeister Klaus Gromöller 63 Schülern aus der Jahrgangsstufe 10 der Anne-Frank-Gesamtschule für ihren Einsatz bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. „Der stattliche Betrag von 1174,54 Euro kam dabei zusammen“, bilanzierte Gromöller die Gesamtsumme, die aus vielen kleinen Beträgen entstand. „Das ist eine ordentliche Hausnummer“, kommentierte einer der Schüler die Leistung der großen Gruppe.

Von Klaus de Carne

Etliche der Schüler hatten sich am Dienstagmittag im Rathaus eingefunden, um den Dank des Bürgermeisters entgegenzunehmen. Mit dabei war die betreuende Lehrerin Ursula Schwenk und Schulleiter Dr. Torsten Habbel .

Als einziger Einzelsammler war Willi Mersmann in Poppenbeck und Umgebung unterwegs. Seit Jahrzehnten ist er dabei, um quasi bei den „Stammkunden“ Spenden einzusammeln. Er kam auf 455 Euro, was ihm ebenfalls den großen Dank des Bürgermeisters einbrachte.

Schulleiter Habbel fragte in die Schülerrunde, warum sie diesen Dienst verrichtet hätten. Spontan kamen etliche Antworten von den jungen Erwachsenen. Die Antworten lauteten: „Für mich war es ein sozialer Aspekt die Sammlung mitzumachen.“ – „Ich habe noch Verwandte, die diese Zeit des Krieges mitgemacht haben.“ – „Damit die deutsche Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.“ Abschließend gab Dr. Habbel den Schülern mit auf den Weg: „Man muss etwas für die Gesellschaft tun, in der man lebt. Man kann nicht nur empfangen“.

Die Schüler berichteten dem Bürgermeister, dass sie nicht immer nur freundlich an den Haustüren empfangen worden seien. Diese Erfahrungen müsse man wohl auch machen.

Wer für die Kriegsgräberfürsorge spenden möchte, kann dies im Nachgang noch tun.

Zum Thema

Volksbund Kriegsgräberfürsorge, Commerzbank Essen, Kontonummer: 132 500 000, BLZ: 36 040 039.

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