Di., 11.03.2014

Die Schülerzeitung an der Anne-Frank-Gesamtschule Armut auch in Havixbeck

Im grünen Klassenzimmer wurde sofort der druckfrische „Habicht“ gelesen.

Im grünen Klassenzimmer wurde sofort der druckfrische „Habicht“ gelesen. Foto: AFG

Havixbeck - 

Die 47. Ausgabe der AFG-Schülerzeitung „Habicht“ ist frisch auf dem Markt und wird von zahlreichen Schülern sofort gekauft und gelesen.

Da ist sie wieder. Ganz „frisch“. Das zeigt schon das Titelbild. Und mit vielen neuen und brandaktuellen Themen. Der neue „ Habicht “ ist in dieser Woche erschienen – die Schülerzeitung an der Anne-Frank-Gesamtschule. Immerhin die 47. Ausgabe. Und wieder einmal ist es der Mannschaft um Chefredakteur Lukas Splitthoff gelungen, eine hohe Persönlichkeit der Politik mit Fragen zu löchern.

Diesmal war es die NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren. Sie stand den jungen Journalisten aus Havixbeck Rede und Antwort zum Themenfeld „Entwicklung der Europäischen Union “.

Das Exklusiv-Interview zeigt, wie brisant die Thematik ist. Und dennoch gelang es der Ministerin – so Splitthoff – „die schwierigen Fragen zu Europa mundgerecht für uns Schüler zu servieren.“ Nicht weniger spannend als die Europäische Union ist das Thema Armut.

Chefredakteur Splitthoff: „Fast 19 Jahre ist es jetzt schon her, da veröffentlichte der Habicht eine Sonderausgabe zu Weihnachten, die sich nur mit dem Thema Armut in Havixbeck beschäftigte. Diese Ausgabe ist älter als die meisten Schüler an unserer Schule.“

Aber auch in dieser langen Zeit habe sich eines nicht geändert: Armut gibt es weiterhin in Deutschland, auch in Havixbeck. Splitthoff: „Auch wenn es hier mal mehr Goldtaler regnet als in anderen Städten, so ändert sich an der Situation für Hartz- IV-Empfänger nichts. Man könnte fast annehmen, es sei noch schlimmer geworden.“ Was die Gemeinde Havixbeck für Menschen, die arm sind, unternimmt, das erfährt der Leser im Habicht.

Passend zum Titelfoto der neuen Ausgabe ist die Titelgeschichte. Felix Finkenbrink und Lukas Splitthoff haben einen ultimativen Selbstversuch gestartet. Das Ziel: Zwei Wochen vegan leben. Wer hat wohl durchgehalten? Die Auflösung gibt findet man im Habicht ab Seite 16. Die Überschriften der beiden Berichte geben einen kleinen Hinweis: „Kochen ohne Knochen“ und „Ich lebe noch“. Ausführlich beschreibt im Anschluss Oberstufenleiter Manfred Stalz, wie er sich vegan ernährt und wie sich dieser Lebenswandel auf seine Gesundheit auswirkt.

 

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