20 Jahre Baumberger-Sandstein-Museum
Ein Leuchtturm für die Region

Havixbeck -

Als Gewinn für die gesamte Region wurde das Baumberger-Sandstein-Museum beim Festakt zu dessen 20-jährigen Bestehen gelobt. Zahlreiche Besucher vergnügten sich beim Museumsfest und nahmen gelegentlich sogar selbst Hammer und Meißel in die Hand.

Sonntag, 15.06.2014, 20:06 Uhr

Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums wurde fröhlich gefeiert. Zahlreich steuerten die Besucher am Sonntag den ehemaligen Hof Rabert in Gennerich an und ließen es sich beim Museumsfest gut gehen.

Zum offiziellen Festakt konnte Bürgermeister Klaus Gromöller eine ganze Reihe von Wegbereitern und Wegbegleitern des Sandstein-Museums begrüßen. „Der Erfolg gibt den damaligen Gründern recht. Das Thema ist unverwechselbar“, ging der Bürgermeister auf die Bedeutung des Museums für Havixbeck und die Baumberge-Region ein. „Mit 20 Jahren hat man das ganze Leben noch vor sich. Wir wollen die Stärken ausbauen“, blickte Gromöller in die Zukunft. Im Rahmen der Regionale 2016 soll das Museum um die Säulen „Kompetenzzentrum Sandstein“ und „Schule für Bildhauerei“ erweitert werden.

„Das Museum ist längst kein Experiment mehr. Es strahlt als Leuchtturm in das ganze Münsterland hinaus“, sagte die stellvertretende Landrätin des Kreises Coesfeld, Anneliese Haselkamp. „Das Museum ist ein zentraler Ort für alle Menschen.“ Im Blick hatte sie dabei, dass bei der Schaffung neuer Angebote für Besucher die Gedanken der Inklusion aufgriffen worden seien.

Mit 29 Jahren älter als das Museum selbst ist der Förderverein Baumberger-Sandstein-Museum. Dessen Vorsitzender Ulrich Lork nannte das Museum ein „Kleinod in der westfälischen Museumslandschaft“. An vielen Stellen in der Ausstellung sei die Handschrift des Fördervereins zu erkennen. Zur Geburtstagsfeier brachten die Förderer als Geschenk eine interaktive Karte zur Verbreitung des Baumberger Sandsteins mit, die in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Die Glückwünsche des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) überbrachte die Leiterin des LWL-Museumsamtes für Westfalen, Dr. Ulrike Gilhaus . Ihr Vorgänger, Dr. Helmut Knirim, begleitete die Entwicklung des Baumberger-Sandstein-Museums über Jahre fachlich mit. „Ich möchte diese Verbundenheit als neue Museumsleiterin festigen“, betonte Gilhaus in ihrer Festrede. Indem sie Vergleiche mit den Sandstein-Museen in Soest und Anröchte zog, stellte Gilhaus die Stärken des Havixbecker Museums heraus.

Zu den Erfolgsfaktoren zählte sie unter anderem, dass es nach der „zündenden Idee“ Menschen gegeben habe, die das Vorhaben vorangetrieben haben. Namentlich erwähnte sie den Vorsitzenden des Kreisheimatvereins, Hans-Peter Boer, und den Mitbegründer des Fördervereins Baumberger-Sandstein-Museum, Clemens Freiherr von Twickel. Der Gedanke, dem Baumberger Sandstein ein Museum zu widmen, fand auch in Nottuln und Billerbeck Unterstützung. „Das gemeinsame Anliegen einer Region wurde kanalisiert“, so Gilhaus.

20 Jahre Baumberger-Sandstein-Museum

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  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
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  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
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  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
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  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz
  • Das 20-jährige Bestehen des Baumberger-Sandstein-Museums in Havixbeck feierten viele Besucher beim Museumsfest. Foto: Ansgar Kreuz

„Ein Museumsleiter wird im Laufe der Jahre immer wertvoller“, ging die Leiterin des LWL-Museumsamtes auf die Rolle von Museumsleiter Dr. Joachim Eichler ein, der die Festansprache aus einer der hinteren Zuschauereihen verfolgte. Nach der Devise „Ehrenamt braucht Hauptamt“ sei er seit fast 25 Jahren auch als Brückenbauer zwischen den Beteiligten tätig.

Eine klare Absage erteilte Dr. Ulrike Gilhaus der Einführung eines Eintrittsgeldes: „Dieses Museum verträgt keine Hürde, verträgt keinen Einritt.“ Im Hinblick auf die Neuausrichtung des Baumberger-Sandstein-Museum empfahl sie: „Bleiben Sie ihrem Profil treu, erneuern sie es mit Umsicht. Dieser Ort sollte seine Individualität und seinen Charme unbedingt behalten.“

Während die geladenen Gäste noch den Rednern zuhörten, füllte sich der Museumsgarten zusehends. Für kleine und große Besucher gab es viele Angebote. Der Männergesangverein, das Blasorchester und die AFG-Schülerband „Stageline“ machten Musik. Mit ihrem Pavillon und einem Gewinnspiel war die Regionale-Agentur vertreten. Örtliche Firmen stellten sich auf dem Handwerkermarkt vor. Und Bildhauer zeigten nicht nur ihre fertigen Werke, sondern gaben Hammer und Meißel auch den Besuchern gerne einmal in die Hände.

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