Fr., 19.12.2014

Gesamt- und Musikschule „Drehtürmodell Musik“ an der AFG

In der Musikschule trafen sich (v.l.) Lina Drewer (7. Klasse), Dr. Torsten Habbel (Schulleiter der AFG), Julia Blank (7. Klasse), Rainer Becker (Musikschulleiter), Theresa Hülsmann (8. Klasse) und Pascal Kippenbrock (7.Klasse). Außer ihnen nehmen noch Marius Burba (9. Klasse), Alina Scheck (10. Klasse) und Paula Többen (Q 2) an dem „Drehtürmodell Musik“ teil.

In der Musikschule trafen sich (v.l.) Lina Drewer (7. Klasse), Dr. Torsten Habbel (Schulleiter der AFG), Julia Blank (7. Klasse), Rainer Becker (Musikschulleiter), Theresa Hülsmann (8. Klasse) und Pascal Kippenbrock (7.Klasse). Außer ihnen nehmen noch Marius Burba (9. Klasse), Alina Scheck (10. Klasse) und Paula Többen (Q 2) an dem „Drehtürmodell Musik“ teil. Foto: AFG

Havixbeck - 

Die Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) intensiviert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Musikschule Havixbeck.

Die Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) intensiviert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Musikschule Havixbeck . Seit vielen Jahren organisieren beide Schulen gemeinsam erfolgreich die Bläserklassen im 5. und 6. Schuljahr. Nun wurde die Kooperation ausgebaut: seit diesem Schuljahr erhalten begabte Schüler die Möglichkeit, ihren Instrumentalunterricht einmal pro Woche für 30-45 Minuten während der Schulzeit parallel zum Unterricht zu nehmen. Eltern stellen dazu bei der Schulleitung einen entsprechenden Antrag. „Diese entscheidet in Rücksprache mit den betroffenen Klassen- wie Fachlehrern, ob wir unseren Schülern diese besondere Form individueller Förderung ermöglichen können“, erläutert Schulleiter Dr. Torsten Habbel gegenüber den Westfälischen Nachrichten.

Die Musikschule freut sich über die Möglichkeit, die sie AFG begabten Schülern einräumt, denn, so ihr Leiter Rainer Becker: „Mit dem Drehtürmodell Musik können diese Schüler ihren Instrumentalunterricht in den Schulalltag integrieren! Zu diesen Zeiten hat die Musikschule eher Kapazitäten frei und die Schüler können die Zeiten nach Schulschluss für ihre Freizeit neu nutzen!“. Eine „win-win-Situation, von der wir alle profitieren“, freuen sich beide Schulleiter unisono.

Zum Hintergrund: Kinder, die ein Instrument bei der Musikschule erlernen, haben einmal wöchentlich – meist nachmittags oder abends Instrumentalunterricht. Für die Familien ist die Organisation dieser Termine im Anschluss an den Schultag oftmals ein Problem. Den Havixbecker Schülern fällt der späte Unterricht manchmal schon aufgrund der Uhrzeit schwer und dieses Problem verschärft sich noch für die Fahrschüler der AFG.

Die Musikschule kooperiert schon seit einiger Zeit auch mit der Grundschule. Die Kinder sollen so früh wie möglich die Gelegenheit erhalten ein Musikinstrument zu erlernen. Bereits im Grundschulalter werden ihnen die wichtigsten Grundlagen vermittelt und sie machen auf spielerische Art und Weise schnell Fortschritte auf ihrem Instrument. „Auch diesen Kindern möchte die AFG eine attraktive Möglichkeit bieten, ihre musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln“, erläutert Dr. Habbel die neu geschaffene Möglichkeit für interessierte Schüler. „Allerdings müssen sie den versäumten Unterrichtsstoff eigenständig nachholen“, ergänzt Habbel. „Im ersten Halbjahr wurden über zehn Anträge von Eltern für ihre Kinder gestellt. Zurzeit nehmen sieben Schüler aus Havixbeck, Nottuln, Laer, Bösensell und Münster erfolgreich an dem Drehtürmodell teil“, zieht Rainer Becker eine erste positive Zwischenbilanz und hofft, wie sein Kollege von der Anne-Frank-Gesamtschule, auf die weiter gute Entwicklung dieser neuen Fördermöglichkeit.

Ein „Drehtürmodell“, das in vergleichbarer Form auch an anderen Schulen für besonders begabte Schüler umgesetzt wird, „ermöglicht eine in den Schulalltag integrierte individuelle Förderung leistungsbereiter und leistungsbegabter Schüler. Die Schüler sind für das Lernen mitverantwortlich und werden für ihre Anstrengungsbereitschaft belohnt“, erläutert Dr. Habbel, der dieses Modell mit der Schulkonferenz abgestimmt hat.

Weitere Kooperationen zwischen AFG und Musikschule halten beide Schulleiter für denkbar und wünschenswert. Angedacht ist eine Förderung der Teilnahme von Schülern der AFG am Wettbewerb „Jugend musiziert“, die Bildung von Projekt-Ensembles an der AFG und das Angebot von Musik-AGs an der AFG.

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