Mo., 16.03.2015

Ausstellung der AFG in Frankfurt Vor 70 Jahren starb Anne Frank

Die AFG-Schülerzeitungsredakteure Lukas Splitthoff (l.) und Niklas Bilk (r.) nahmen im Mai 2014 in Frankfurt im Rahmen einer Feierstunde in der Bildungsstätte „Anne Frank“ den ersten Preis für ihre Berichte über Anne Frank in Empfang. Die Arbeiten sind nun neuerlich in Frankfurt in der Ausstellung „Annes Frankfurt“ zu sehen.

Die AFG-Schülerzeitungsredakteure Lukas Splitthoff (l.) und Niklas Bilk (r.) nahmen im Mai 2014 in Frankfurt im Rahmen einer Feierstunde in der Bildungsstätte „Anne Frank“ den ersten Preis für ihre Berichte über Anne Frank in Empfang. Die Arbeiten sind nun neuerlich in Frankfurt in der Ausstellung „Annes Frankfurt“ zu sehen. Foto: Bildungsstätte Anne Frank

Havixbeck - 

Die Habicht-Artikel zu Anne Frank wurden von der Bildungsstätte mit einem ersten Preis im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs ausgezeichnet. Dass nun in Frankfurt im März 2015 die Ausstellung „Annes Frankfurt“ gezeigt wird, hat auch einen historischen Grund.

Arbeiten von Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule sind nun für zwei Wochen in Frankfurt im „Haus am Dom“, einem katholischen Bildungs- und Begegnungszentrum in Frankfurt am Main, zu sehen. Die BildungsstätteAnne Frank “ hat die Arbeiten im Rahmen der Ausstellung „ Annes Frankfurt “ als Leihgabe dem „Haus am Dom“ zur Verfügung gestellt.

Die Schüler um Habicht-Chefredakteur Niklas Bilk wurden nun darüber informiert. Der Hintergrund: Im letzten Schuljahr brachte die Schülerzeitung einen thematischen Schwerpunkt zu Anne Frank heraus. Anne Frank wäre am 12. Juni 2014 85 Jahre alt geworden.

Zum einen: Die Familie Frank wohnte, bevor sie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach Holland floh, in Frankfurt. Und – vor 70 Jahren starb Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Das genaue Datum ist nicht bekannt. Nachdem die Familie Frank und die anderen Untergetauchten Ende 1944 in ihrem Versteck in Amsterdam verraten wurden, wurden sie nach Auschwitz deportiert. An der Rampe von Auschwitz sahen sie sich das letzte Mal.

In Auschwitz und in weiteren Konzentrationslagern fanden alle den Tod. Nur Otto Frank, der Vater von Anne, überlebte und konnte so das Tagebuch seiner Tochter später veröffentlichen.

Anne Frank und ihre Schwester Margot wurden, als die Rote Armee auf das Konzentrationslager Auschwitz zumarschierte, in das Konzentrationslager Bergen-Belsen in Niedersachsen gebracht. Dort starben beide im März 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs und vor dem Ende der Nazi-Diktatur, völlig entkräftet an Typhus. So die Vermutung. Im März 1945 begann eine Fleckfieber-Epidemie im Lager, an der etwa 17.000 Gefangene starben. Auch Typhus und andere Krankheiten waren im Lager weit verbreitet.

Es ist bis heute nicht geklärt, welchen Krankheiten Anne und Margot zum Opfer fielen. Laut Zeugenaussagen fiel Margot geschwächt von ihrer Pritsche und starb. Einige Tage später war Anne tot. Die genauen Daten wurden kurz vor dem Kriegsende nicht mehr notiert. Wenige Wochen später, am 15. April 1945, befreiten britische Truppen das Lager.

Ihre letzte Ruhestätte fanden die beiden Mädchen in einem Massengrab des Konzentrationslagers. Für Margot und Anne Frank wurde ein kleiner Gedenkstein aufgestellt.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3139493?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F4849052%2F4849062%2F