Mo., 09.05.2016

Wikingerschach-Turnier Wurfhölzer flogen durch die Luft

Sehr viele Zuschauer hatten sich beim Wikingerschach-Turnier auf dem Bolzplatz in Poppenbeck eingefunden, um spannende Begegnungen zu sehen. Und das alles bei sommerlichen Temperaturen.

Sehr viele Zuschauer hatten sich beim Wikingerschach-Turnier auf dem Bolzplatz in Poppenbeck eingefunden, um spannende Begegnungen zu sehen. Und das alles bei sommerlichen Temperaturen. Foto: Maxi Krähling

Havixbeck - 

Das Team „U-900/3“ gewann in einem spannenden Finale das Wikingerschach-Turnier in Poppenbeck.

Von Maxi Krähling

Die Wurfhölzer flogen durch die Luft. Dazu gellten Freudenschreie über den Bolzplatz in Poppenbeck , manchmal auch nicht ganz ernst gemeinte Beschimpfungen in Richtung der Schiedsrichter. Am Sonntag war es wieder soweit: Die Poppenbecker hatten zum traditionellen Wikingerschach-Turnier, den „Poppys Open“, geladen. 40 Mannschaften traten an, um sich selber und allen anderen zu zeigen, wer der Meister am Wurfholz ist.

„Die Stimmung ist hundertprozentig. Alle sind mit Herzblut dabei, denn jeder hat ein ganzes Jahr darauf gewartet, dieses tolle Spiel endlich wieder spielen zu können“, zeigte sich Olaf Block vom Poppy-Organisationsteam begeistert.

An 20 professionell abgesteckten Spielfeldern herrschten für die Mannschaften gleiche Bedingungen. Ausreichend Sonnenschirme sorgten dafür, dass die Gemüter in der prallen Sonne nicht zu sehr überhitzten. Denn ein daneben gegangener Wurf ließ den oder anderen Spieler schon mal aus der Haut fahren. Der Ehrgeiz, den ersten Platz zu machen und den begehrten Wanderpokal mit nach Hause zu nehmen, war bei allen Mannschaften sichtlich zu spüren.

„Alle Gruppen stammen aus Havixbeck , bis auf eine langjährige Freundschaft aus Düsseldorf-Langenfeld. Diese Mannschaft kommt schon seit den Anfängen der Poppys Open zum Turnier“, erklärte Olaf Block.

Am frühen Vormittag hatte das Turnier angefangen, bis endlich gegen Nachmittag Viertel-, Halb- und schließlich das spannende Finale anstanden. Bis hierhin hatten die beiden Mannschaften „U-900/3“ und die „Großspieler“ alle anderen Gruppen hinter sind gelassen.

Als sich die Finalistin am Spielfeld Nummer 12 schließlich gegenüberstanden, die Kubbs und der König aufgebaut und zum Abwurf bereit waren, scharrten sich die vielen Besucher um die beiden Mannschaften und feuerten großzügig an.

Schnell hintereinander flogen die Wurfhölzer. Jeder Treffer wurde mit Applaus und triumphierenden „High fives“ begleitet. Dann ging alles ganz schnell. Schon kippte der König durch einen gezielten Wurf von Ralf Möllenbeck von „U-900/3“ ins grüne Gras.

Der Jubel brach los, Bierduschen ergossen sich über das siegreiche Dreier-Team und tröstende Handschläge gingen an die Zweitplatzierten. „Das ist ein super Gefühl. Wir standen jetzt zum dritten Mal hintereinander im Finale, aber die letzten beiden Male hat es nicht gereicht“, sprudelte es aus Teammitglied Thomas Kraft heraus. Zur Siegerehrung und Pokalübergabe flossen noch einmal einige Bierduschen. Die Sieger der Trostrunde hatten die „Düörper Jungs“ vor „Warm und weich“ und dem „7er-Club“ für sich entscheiden.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3993281?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F