Fr., 17.03.2017

AFG-Schülerzeitung Gesellschaftliche Trends untersucht

 

  Foto: privat

Havixbeck - 

Der neue Habicht, die 52. Ausgabe, erscheint nun am heutigen Freitag in einer Auflage von 1000 Stück.

Dass die derzeitigen internationalen und nationalen politischen Ereignisse Jugendliche nicht unberührt lassen, davon zeugt auch die neue Ausgabe des Habichts, der Schülerzeitung der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck ( AFG). Der neue Habicht, die 52. Ausgabe, erscheint nun am heutigen Freitag in einer Auflage von 1000 Stück.

Statt eines Vorwortes der Chefredakteurin Theresa Hülsmann wird eine Tweed-Folge abgedruckt. Im ersten Tweed beschwert sich Donald J. Trump, der neue amerikanische Präsident, über all die „Fake News“ in den Medien. Auch der Habicht verbreite Fake-News. Die Chefredakteurin lässt sich dadurch nicht provozieren. Sie bleibt sachlich und informativ: „Im letzten Jahr sind einige bedeutende Ereignisse geschehen: sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht in Köln, die verheerenden Terroranschläge in Brüssel, Nizza und Berlin, die Staatsaffäre um Jan Böhmermann und die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA. In dieser Ausgabe berichten wir über diese und viele weitere spannende Themen.“

Und so machen das die jungen Redakteure. Cedric Heithoff fasst das Wissen um Terror zusammen und befasst sich auch mit dem Attentat von Berlin. Seine Gedanken dazu: „Einerseits frage ich mich, warum man versucht, anderen Menschen seinen eigenen Willen und Glauben aufzuzwingen, andererseits frage ich mich auch, was mit diesen Menschen – den Terroristen – passiert ist und was sie dazu verleitet, so etwas zu tun. Warum versucht man, andere Menschen zu unterdrücken oder sie zu töten?“ Ausführlich analysiert Theresa Hülsmann die Präsidentenwahlen in den USA und deren Auswirkungen auf Europa. Ihr Fazit: „Die Europäische Union sollte sich mit Donald Trump als neuem Präsidenten auf diplomatisch schwierige Zeiten einstellen!“ Auch andere gesellschaftliche Trends greift der neue Habicht auf – Killer- und Gruselclowns, die auch in Deutschland ihr Unwesen treiben, neue Essens- und Ernährungstrends usw. So essen „Frutarier“ nicht nur Obst und Gemüse. Sie achten auch darauf, dass das Obst nicht gepflückt wird, sondern beschränken sich auf Fallobst, weiß Sebastian Splitthoff, der auch für ein professionelles Layout der Zeitung verantwortlich ist, zu berichten.

Natürlich bringen die jungen Redakteure auch Schulisches: Lena Strauß gibt Tipps und Hinweise zu einem Auslandsaufenthalt und zu einem Auslandstudium. Der Schülersprecher der Schule, Ole Engbert, fordert Bürgermeister Gromöller auf, die Internetsituation an der Schule zu optimieren.

Die Schülervertretung organisiert wieder einen „sozialen Tag“ im Rahmen der Aktion „Schüler helfen Leben.“ Und jede Menge Lifestyle und Reportagen werden der Habicht-Leserschaft präsentiert: Peeling für Lippen, Urlaub auf Island, eine Zugfahrt mit der Baumbergebahn.

Eins fehlt im neuen Habicht: eine Reaktion auf die aktuelle Nachricht, dass der Habicht zum zweiten Mal zur besten Schülerzeitung Westfalens gekürt wurde. Reaktionen darauf gibt es sicher im nächsten Heft, in der Nummer 53.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4708624?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F