Do., 19.11.2015

Berufswahlbörse in Havixbeck Auszubildende dringend gesucht!

Drei Auszubildende der Gemeindeverwaltung stellten sich den Fragen der zahlreichen Gäste: (v.l.) Wenzel Becks, Linda Lüke und Frederik Hessling.

Drei Auszubildende der Gemeindeverwaltung stellten sich den Fragen der zahlreichen Gäste: (v.l.) Wenzel Becks, Linda Lüke und Frederik Hessling. Foto: Klaus de Carné

Havixbeck - 

„Auszubildende dringend gesucht!“ Diese Grundaussage war während der AFG-Berufswahlbörse von allen 28 Firmen-, Behörden- Banken- und Institutsvertretern zu hören.

Von Klaus de Carné

„Auszubildende dringend gesucht!“ Diese Grundaussage war während der AFG-Berufswahlbörse am Mittwochabend von allen 28 Firmen-, Behörden- Banken- und Institutsvertretern zu hören. Das AFG-Forum hatte sich zu einem bunten Markt der Möglichkeiten verwandelt. AFG-Abteilungsleiter Klaus Klein kümmerte sich um die Teilnehmer aus Havixbeck, Münster und anderen Orten. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) war zum ersten Mal dabei. Die jungen Mitarbeiter Lucas Haßmann und Tobias Leifken stellten die unterschiedlichen Ausbildungsberufe in den Bereichen Verwaltung, Technik und Handwerk vor.

„Wir suchen dringend noch Auszubildende für das nächste Jahr“, meinte Elmar Dirks. Der Gartenbauer hatte seinen Lehrling Philipp Menke mitgebracht. Beide erzählten den Interessierten, dass zum Gartenbau auch der Umgang mit den Menschen gehöre.

Jens Dertenkötter sucht noch zwei Azubis für das nächste Jahr. „Der Beruf heißt heute Anlagenmechaniker und umfasst die Bereiche Heizung und Sanitär“, so Dertenkötter. Für den jungen Firmenchef ein toller Beruf, den er gerne noch etlichen jungen Menschen näherbringen möchte.

Stefan Spiekermann beklagte nicht nur den Mangel an Lehrlingen, sondern auch an Gesellen. Es sei gutes Geld im Tischlerberuf zu verdienen, vor allem, wenn man sich intensiv damit beschäftigen würde. Spiekermann zahlt nach Tarif und Leistung.

Für den Friseurberuf warb Janina Weiper-Roesmann leidenschaftlich mit ihrer Kollegin Neda Ruttig. „Der Beruf des Friseurs ist so vielseitig und kreativ wie kaum ein anderer“, so die Friseurmeisterin. Auch mit dem Vorurteil der schlechten Bezahlung räumte sie auf. „In einem Familienbetrieb wird meistens mehr bezahlt und auch das Trinkgeld ist nicht zu verachten“, so Weiper-Roesmann. Eine Auszubildende käme locker auf 200 Euro Trinkgeld im Monat.

Die Vertreter von Gesundheitsberufen sind inzwischen immer auf Berufsmessen vertreten. Werner Oymann informierte mit zwei Kolleginnen über die Ausbildungen im UKM. An weiteren Ständen wie vom Stift Tilbeck, Marienstift und der Baumberg-Apotheke wurde für medizinische Berufe geworben. Beim Havixbecker Kinderarzt Dr. Dieter Göhler stand die medizinische Fachangestellte, wie die Helferin des Arztes heute genannt werden, im Fokus. Göhler besucht die Berufswahlbörse schon seit 15 Jahren und verzeichnete damit gute Erfolge für seine Praxis.

Die Gemeindeverwaltung hatte drei Auszubildende geschickt, die fleißig über den dreijährigen Ausbildungsverlauf des Verwaltungsfachangestellten Auskunft gaben. Die Infos hatten sie übersichtlich zusammengefasst zum Mitnehmen.

Die AFG hatte ehemalige Schüler eingeladen, die über ihre Berufswege informierten. Jörg Terschluse und Jens Funke (Abitur 2002) waren umlagert.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3639263?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F