Mo., 25.01.2016

„The 4 Chucka Charlies“ Cross Over zum Jubiläum

Die „Chucka Charlies“ sind ein Posaunenquartett, das auch durchaus mal mit neun Musikern spielen kann. So geschehen beim Jubiläumskonzert in St. Dionysius.

Die „Chucka Charlies“ sind ein Posaunenquartett, das auch durchaus mal mit neun Musikern spielen kann. So geschehen beim Jubiläumskonzert in St. Dionysius. Foto: Maxi Krähling

Havixbeck - 

Bei den vier „Chucka Charlies“ ist alles ein bisschen anders. Zum Beispiel, dass dem Posaunenquartett neun Musiker angehören. Am Sonntag bewiesen sie ihr Können beim Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen.

Von Maxi Krähling

Nicht aus Bequemlichkeit blieben die vielen Besucher nach der sonntäglichen Abendmesse in der Pfarrkirche St. Dionysius sitzen. Viel mehr wollten sie dabei sein, wenn das Posaunen-Ensemble „The 4 Chucka Charlies“ zu seinem Jubiläumskonzert aufspielen würde. Seit 20 Jahren existiert das Havixbecker Quartett und wollte dies musikalisch gebührend feiern. „Wir haben Musik und Musikstile von der Renaissance bis heute für Sie dabei. Also ein wahres Posaunen-Cross-Over“, begrüßte Gustl Wessels die vielen Zuhörer. „Sie können gespannt sein, bei uns ist einiges anders.“

Das stimmt. So sind die „Chucka Charlies“ schon lange nicht mehr nur zu viert. Insgesamt neun Musiker traten an diesem Abend auf. Außerdem besteht das Ensemble nicht ausschließlich aus „Chucka Charlies“, sondern hat auch eine „Chucka-Lady“ dabei. Kerstin Schäfers gehört neben Gustl Wessels, Julius Wessels, Rainer Kosbab, Thomas Ebbert, Martin Dimon, Christian Meyerink, Ralf Dreßler und Guido Henrichmann zu dem Havixbecker Ensemble.

Was aber seit der ersten Probe 1995 immer gleich geblieben ist: dass alle Musiker auf Posaunen spielen. „Es ist gar nicht immer so leicht, Stücke zu finden, die ausschließlich für Posaunen geschrieben sind. Manche sind zu leicht, andere klingen nicht gut“, erklärte Gustl Wessels.

Darüber brauchten sich die Zuhörer allerdings keine Gedanken zu machen. Sei es eine Fanfare von dem tschechischen Komponisten Milos Machek, ein Jazz-Standard wie „Georgia on my mind“, ein wenig Barock von Johann Sebastian Bach mit der „Kleinen Fuge in G-moll“ oder der bekannten „Air“, seien es Volksweisen wie „Scarborough Fair“ und der „Irische Reisesegen“ oder sei es etwas Poppiges wie „Bohemian Rhapsody“ von Queen – weder hatte Gustl Wessels zu viel versprochen, noch wurden die Musiker den unterschiedlichen Musikstilen nicht ausreichend gerecht.

Schön getragene Passagen wechselten sich mit zügigen, unterhaltungsmusikalischen Elementen ab. Sakrale Musik folgte auf Modernes. Sogar eine gesungene Passage bei „Scarborough Fair“ gab es zu hören. Diese sangen alle neun Musiker gemeinsam, während sie sich bei den übrigen Stücken jeweils abwechselten. So standen meistens doch nur vier „Chucka Charlies“ an den Notenpulten.

Ein rundum gelungenes und gut ausgewähltes Programm, das das musikalische Können der Musiker besonders gut zum Ausdruck brachte.

Was zum Schluss nicht fehlen durfte, war das Stück, mit dem die erste Probe vor 20 Jahren ihren Anfang nahm. „Der Pilgerchor“ aus der Wagner-Oper „Tannhäuser“ bildete einen gelungenen Abschluss, der Lust auf die nächsten 20 Jahre macht.

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