Fr., 05.02.2016

kfd-Altweiberparty Sketche sorgten für feinste Unterhaltung

Die Mitglieder der kfd-Theatergruppe hatten sich viele Sketche einfallen lassen, mit denen sie das Publikum an Weiberfastnacht bestens unterhielten.

Die Mitglieder der kfd-Theatergruppe hatten sich viele Sketche einfallen lassen, mit denen sie das Publikum an Weiberfastnacht bestens unterhielten. Foto: Dieter Klein

Hohenholte - 

Mit ihren verrückten Einfällen sorgten die Hohenholter kfd-Frauen für tolle Stimmung bei der Altweiberparty.

Von Dieter Klein

Streng wie kaum anderswo gilt im Stiftsdorf Hohenholte an Weiberfastnacht das Motto: „Kerle haben heute nichts zu sagen, allenfalls zu dienen!“ Auch in diesem Jahr war dies so bei der Altweiberparty der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd). So nutzten die „Hexen von der kfd“, also gewissermaßen die „Reisenden auf Reisigbesen“, ihre Macht, um ungestört das hübsche Dorf nach dienstbaren Knechten zu durchstöbern. Mit Erfolg.

Schon am frühen Nachmittag durften die Herren Hexendiener im Pfarrheim unter anderem den „Riemen auf die Musikorgel“ werfen, Getränke in Kühlschränke einsortieren und ganze Legionen von Grillwürsten nahe dem Außengrill stapeln.

Mit dem „übelsten“ Job hatte „Oberhexe“ Beate van Schelve Heinrich Höfener beauftragt. Der musste sämtliche Besucherinnen im Pfarrheim, also Hexen wie andere Närrinnen, mit „Hexenblut“, einem dunkelroten Gebräu undefinierbarer Herkunft, versorgen.

Die angesetzte „Altweiberparty“ begann dann reichlich später als geplant. Anscheinend fehlte die einzige Hexe, die nicht nur schreiben und lesen, sondern auch sprechen konnte, in der Hohenholter Umgangssprache auch „Souffleuse“ genannt, die auf dem Weg von der Hexen-Basis auf dem Brocken wohl in einen Schneesturm geraten war.

Den närrischen Weibern war es egal. Flüssiges gab es reichlich, Musik auch. Den Ton im Besucherraum gaben Havixbecks herrlich kostümierte Kolping-Damen an. Später trudelten noch ein paar „Schweine“ und „Teufel“ ein.

Ein Sketch jagte den nächsten. Mal musste der Computer herhalten, mal ein Schachspiel, mal unterhielten sich zwei Toilettenfrauen, mal war ein Filmteam zu Besuch, das einen „Tatort“ drehen wollte. Der Unsinn war vorprogrammiert. Mit ihren verrückten Einfällen sorgten die kfd-Frauen für feinste Unterhaltung und tolle Stimmung bei der Altweiberparty.

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