So., 14.02.2016

12. Havixbecker Convention Atemberaubende Vorstellung

Fliegende Menschen: Die Vorführungen der Jugendlichen bewiesen immer wieder deren großes Können und den Spaß an der Akrobatik.

Fliegende Menschen: Die Vorführungen der Jugendlichen bewiesen immer wieder deren großes Können und den Spaß an der Akrobatik. Foto: Dieter Klein

Havixbeck - 

In der Anne-Frank-Gesamtschule flogen Bälle, Reifen und Menschen wie von Zauberhand bewegt durch die Luft. Die 12. Akrobatik- und Jonglier-Convention begeisterte die Teilnehmer.

Von Dieter Klein

In der Doppelturnhalle der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) „steppte der Bär“! Auch die nunmehr zwölfte Havixbecker Akrobatik- und Jonglier-Convention – diesmal unter dem Veranstaltungstitel „Comebacktion“ – bot ein paar Hundert zumeist jungen Menschen wieder drei Tage lang Tanz, Artistik, Show und Vergnügen.

Gastgeber war die AFG und der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte, an der AFG beheimatete „Zirkus Fassungslos“. Dessen „Zirkusdirektor“, Lehrer Jürgen Kerstin, versteht es mit unglaublichem Engagement, immer wieder neue Schüler in seine artistischen Lernprogramme einzubinden. Die Liebe zum Zirkus, Kindern eh zu eigen, lässt in der Regel auch nicht nach, wenn die jungen Havixbecker Schulartisten später die Uni besuchen. Auch dadurch schon hat sich zwischen der AFG und der Akrobatikgruppe des Hochschulsports Münster unter der Leitung von Jörg Kühmichel eine für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit ergeben.

So wie auch am Samstagabend. Denn nachdem alle kleinen wie großen Artisten mit ihren Keulen, Ringen und Bällen die Turnhalle geräumt hatten, sammelten sie sich im Forum zu einer „Open Stage“, einer „Show der Besten“.

Dazu gehörte auch die Akrobatikgruppe aus Münster mit einem sagenhaften „Vampir-Tanz“. Da wurden junge „Opfer“ meterweit durch die Luft geschleudert und geschickt wieder eingefangen. Da wirbelten finstere Gestalten so wild durcheinander, dass die Besucher schrien. Und mittendrin, mit blutigen Hauern, der Herrscher von Transsilvanien, Jürgen Kerstin, in bestechender Körperbeherrschung. Fantastisch. Eine Nummer, die auch einem Großzirkus zur Ehre gereicht hätte.

Damit nicht genug. Neben unglaublichen Jonglagen, atemberaubenden Trapeznummern und der gekonnten Umsetzung von Musik in ein Spiel mit Bällen betraten auch drei total verrückte Typen in immer neuen Rollen und Kostümen das schwerste Gebiet des Zirkus – die Clownerie. Und sie schafften es, das Publikum im völlig ausgebuchten Forum zu wahren Kreischorgien zu treiben. Ihre Persiflage auf den Untergang der Titanic, bei dem die Musikkapelle bis zum endgültigen Absinken des Ozeanriesen an Bord bleibt, wurde zum absoluten Hit des Abends. So unglaublich witzig, dass „Kate Winslet“ im Hintergrund gleich mit in den Wellen versank. Allerdings vor Lachen.

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