Sa., 27.02.2016

Marienstift Seit dem Zivildienst in der Altenpflege

Ganz entspannt im Marienstift-Café stellten Tobias Vormann und Oliver Göckener (v.r.) ihren neuen Kollegen Martin Wiedau vor. Der tritt in die Fußstapfen von Bernhild Diekriede und leitet den Sozialdienst in der Senioreneinrichtung.

Ganz entspannt im Marienstift-Café stellten Tobias Vormann und Oliver Göckener (v.r.) ihren neuen Kollegen Martin Wiedau vor. Der tritt in die Fußstapfen von Bernhild Diekriede und leitet den Sozialdienst in der Senioreneinrichtung. Foto: Klaus de Carné

Havixbeck - 

Das Leitungstrio im Marienstift Droste zu Hülshoff ist wieder komplett. Nach dem Weggang von Bernhild Diekriede ist seit dem 1. Februar Martin Wiedau in ihre Fußstapfen getreten. Der Leiter für den Sozialdienst hat ein großes Aufgabenfeld im Marienstift zu absolvieren. Aufgebaut hat diese Struktur seine Vorgängerin über viele Jahre.

Von Klaus de Carné

Der 41-jährige Martin Wiedau hat während seines Zivildienstes die Altenpflege kennen und lieben gelernt. Auch während des Studiums der Sozialpädagogik hat er immer in Einrichtungen in und um Münster gearbeitet. Unter anderem war er sechs Jahre im Klarastift tätig und zuletzt sechs Jahre in der Residenz „Aaseehof“ auf dem Pottkamp.

„Dann habe ich die Stellenanzeige in den WN gelesen und mich dadurch auf die Leitungsstelle im Marienstift beworben, die sehr aussagekräftig klang“, sagte Martin Wiedau. Es hätten sich etliche Personen beworben und die Auswahl sei nicht leicht gewesen, erklärte Marienstift-Geschäftsführer Tobias Vormann. Gemeinsam mit Pflegedienstleiter Oliver Göckener und Bernhild Diekriede – sie durfte über ihre Nachfolge mitentscheiden – fiel sehr schnell die Wahl auf Martin Wiedau. „Er hat in den vielen Jahren seiner Arbeitszeit schon einiges erlebt und kann Erfahrungen vorweisen“, so Tobias Vormann. Er bringe auch neue Ideen mit, die für das Marienstift sehr wertvoll seien.

Erst einen Monat im Dienst, kennt Wiedau schon viele Menschen in der Senioreneinrichtung. Zu einem seiner Aufgabengebiete zählt die Gestaltung des Freizeitbereichs. Dazu gehört das Ehrenamt, das sehr groß geschrieben wird im Marienstift. Viele Angebote sind dazugekommen, die durch die Ehrenamtlichen durchgeführt werden.

„Wenn neue Bewohner zu uns kommen, kümmere ich mich auch darum. Da sind immer viele Fragen zu beantworten bei den Angehörigen wie auch bei den älteren Menschen“, wusste Martin Wiedau wovon er spricht.

Die Gesetzeslage mit ihren Anforderungen in der Altenpflege ändere sich zum Leidwesen aller Ausführenden alle paar Jahre. Die Dokumentation sei inzwischen auch ein Begriff, den fast jeder Laie kenne. 2017 sei es wieder einmal so weit. „Dann sprechen wir nicht mehr von Pflegestufen, sondern von Pflegegraden, die dann festgestellt werden müssen“, so Oliver Göckener.

Einen neuen Wochenplan hat Martin Wiedau für alle Beteiligten und Bewohner eingeführt. Jeder könne ganz schnell sehen, wann was angeboten würde, freute sich Vormann. Wiedau schätzte inzwischen sehr, dass auch Kinder täglich das Marienstift bereicherten. Sowohl die Tonni-Kids als auch die Kita St. Dionysius sind an Werktagen dort zu Gast.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3833699?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F