Di., 01.03.2016

Gypsy-Swing mit „Stringtett“ Fingerfertige Musiker begeisterten

Das Gypsy-Swing-Trio „Stringtett“ mit (v.l.) Rainer Achterholt, Winfried Bückmann und Volker Wendland begeisterte die Zuhörer im Sandstein-Museum.

Das Gypsy-Swing-Trio „Stringtett“ mit (v.l.) Rainer Achterholt, Winfried Bückmann und Volker Wendland begeisterte die Zuhörer im Sandstein-Museum. Foto: Marita Strothe

Havixbeck - 

Mit Gypsy, Jazz, Swing und Blues begeisterte das Trio „Stringtett“ die Zuhörer beim Konzert im Baumberger-Sandstein-Museum.

Von Marita Strothe

„Ich bin es, der freundliche Getränkemacher“, begrüßte Dr. Joachim Eichler schmunzelnd die 60 Besucher im Baumberger-Sandstein-Museum. Schließlich hatte der Museumsleiter bereits vor dem Beginn des Konzerts mit dem Gypsy-Swing-Trio „Stringtett“ mit Wein und Wasser für wohlschmeckenden Genuss bei den Gästen gesorgt.

Den Genuss für die Ohren servierten an diesem Konzertabend die beiden Gitarristen Rainer Achterholt und Volker Wendland sowie Bassist Winfried Bückmann. Das Trio startete mit „Minor Swing“, einem der großen Hits von Django Reinhardt. Die Musik des französischen Gitarristen, Komponisten und Bandleaders, einer der Begründer des europäischen Jazz, zog sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Seit 2005 spielen die drei studierten Musiker in dieser Formation zusammen. Achterhold und Bückmann gehörten im Jahr 2000 zu den Begründern der Band. Wendland stieß 2005 zu ihnen, weil Gipsy Swing für ihn die Schönheit der klassisch inspirierten Musik ebenso wie die Freiheit des Jazz enthält.

Musik steht für das Trio im Mittelpunkt, das sich im Sandstein-Museum auf kurze, teilweise amüsante Erklärungen zu den Liedern beschränkte und stattdessen fingerfertig ganz viel Rhythmus auf die Bühne brachte. Mit Gypsy, Jazz, Swing und Blues begeisterten die Musiker die Zuhörer. Nicht nur die erste Nummer gehörte Django Reinhardt. Zwischendurch brachte das Trio ebenfalls mit viel Leidenschaft unter anderem Stücke von Dorado Schmidt, Sascha Distel oder auch Eigenkompositionen zu Gehör.

Ob „At a quiet moment“ Rainer Achterholt tatsächlich beim Fernsehen mit der Gitarre auf dem Bauch während des Biathlon-Guckens in den Sinn gekommen ist, wie er dazu augenzwinkernd erzählte, mochte ihm allerdings nicht jeder glauben. Zweifellos hingegen genossen die Liebhaber des Swings an diesem Abend die Interpretationen der drei Saitenkünstler und sparten nicht mit dem wohlverdienten Applaus.

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