Mi., 01.06.2016

25 Jahre Anne-Frank-Gesamtschule „Cybermobbing – nicht mit mir!“

Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Cybermobbing – nicht mit mir!“ erreichten Theresa Hülsmann und Elias Tesfaye Platz zwei. Bei der Preisverleihung stellten die AFG-Schüler ihre Arbeit vor.

Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Cybermobbing – nicht mit mir!“ erreichten Theresa Hülsmann und Elias Tesfaye Platz zwei. Bei der Preisverleihung stellten die AFG-Schüler ihre Arbeit vor. Foto: AFG

Havixbeck - 

Mobbing, besonders Cybermobbing, betrifft viele Jugendliche in ganz Europa. Die europäischen Werte Offenheit und Toleranz werden dabei mit den Füßen getreten.

Theresa Hülsmann und Elias Tesfaye , beide Schüler des neunten Jahrgangs an der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ), belegten mit ihrem Beitrag „ Cybermobbing – mit mir nicht!“ beim 63. Europäischen Wettbewerb auf der Landesebene Nordrhein-Westfalen den zweiten Platz.

Auch die Bundesjury in Berlin bewertete den Beitrag positiv und lud als Preis beide AFG-Schüler zu einem einwöchigen Seminar in der Europäischen Jugendbegegnungsstätte Bad Marienberg ein. Die Preisverleihung fand im Emanuel-Kant-Gymnasiums in Münster-Hiltrup statt. Dort wurde der Beitrag der Havixbecker per Beamer vorgestellt.

Theresa und Elias zählen in ihrem Videofilm zunächst Fakten auf: 99 Prozent aller Jugendlichen nutzen das Internet. 44 Prozent der Jugendlichen kennen Cybermobbing-Opfer. Sechs Prozent aller Jugendlichen in Europa wurden schon Opfer von Cybermobbing. „Das muss nicht sein“, meinen Theresa und Elias sowie viele andere Schüler und Lehrer der AFG. Die ließen sich mit einem Schild „Mit mir nicht!“ fotografieren. 50 Fotos dieser Art schnitt Elias Tesfaye mit einem Videoprogramm hintereinander und erzielte damit einen beeindruckenden Effekt, wie die Jury in ihrer Begründung schrieb.

Theresa Hülsmann machte bei der Preisverleihungsfeier deutlich, warum sie sich gerade mit diesem Thema beschäftigten: „Mobbing, besonders Cybermobbing, betrifft ganz viele Jugendliche, in ganz Europa. Die europäischen Werte Offenheit und Toleranz werden dabei mit den Füßen getreten. Da muss man was tun und man kann offensiv dagegen Stellung nehmen.“ Nun wollen die beiden jungen Filmemacher Kinos in der Umgebung anfragen, ob der Anti-Cybermobbing-Spot im Vorprogramm gezeigt werden kann.

Schulleiter Dr. Torsten Habbel freute sich mit seinen Schülern und betonte: „Die AFG ermutigt Schülerinnen und Schüler mit Selbstkritik und Zivilcourage das Gemeinwesen mitzugestalten. Das ist der erste Leitsatz unseres Schulprogramms, den Theresa und Elias hervorragend in die Tat umgesetzt haben“. Dabei dankte er auch seinem Kollegen Robert Hülsbusch, der die Schüler begleitete und der schon jetzt interessante Angebote für die Teilnahme an weiteren Wettbewerben sichtet.

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