So., 12.06.2016

Theateraufführung in der AFG Ein herrlich buntes Spektakel

Mit einem großen Ensemble aus verschiedenen Stufen führte die AFG das Stück „Die chinesische Nachtigall“ an zwei Tagen im Forum auf.

Mit einem großen Ensemble aus verschiedenen Stufen führte die AFG das Stück „Die chinesische Nachtigall“ an zwei Tagen im Forum auf. Foto: Dieter Klein

Havixbeck - 

Die Arbeitsgemeinschaften der Musikklassen der Anne-Frank-Gesamtschule sorgten mit der Aufführung des Märchens „Die chinesische Nachtigall“ für gute Unterhaltung.

Von Dieter Klein

War es leichtes Donnergrollen oder gar himmlisches Gelächter, was am Wochenende mehrmals über Havixbeck vibrierte? Wenn Letzteres, dann war es der dänische Dichter Hans-Christian Andersen , der zuschauen konnte, was die Arbeitsgemeinschaften der Musikklassen der Anne-Frank-Gesamtschule aus seinem Märchen „Die chinesische Nachtigall “ gemacht haben. Darüber musste er sich nämlich schief gelacht haben. Genauso wie die vielen Eltern, Verwandten und Freunde der Schüler und Schülerinnen, die im AFG-Forum dabei waren.

Es bedürfte vieler lobender Worte um würdigen zuwollen, was die gut 50 Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 10 im letzten halben Jahr an Fantasie und spielerischem Engagement eingebracht und umgesetzt haben müssen. Vergnüglich unterstützt von den Musiklehrerinnen Ulrike Thiele und Stefanie Kneip sowie der Havixbecker Gesangspädagogin und Opernsängerin Jenny Haecker, sie alle, einschließlich derer für Technik, Bühnenbild und Kostüme Verantwortlichen, haben Großartiges geleistet.

Das Märchen, zumindest die Havixbecker Fassung, ist schnell erzählt: Ein chinesischer Kaiser mit einem prachtvollen Palast, umgeben von einem noch prachtvolleren Garten. Dazu zahllose Angestellte, ein paar missmutige Minister und ein devoter Haushofmeister.

Eines Tages hört der Kaiser während eines Spaziergangs im Garten den lieblichen Gesang einer Nachtigall. Ganz begeistert davon, setzt er den Vogel in einen goldenen Käfig. Diese Sonderbehandlung wiederum missfällt den kaiserlichen Ministern. Soweit so gut.

Bis eines Tages der japanische Kaiser (Alizee Neutsch/Michael den Hartog) zu einem Staatsbesuch anreist. Weil der gehört hat, dass der chinesische Regent vernarrt in einen singenden Vogel ist, bringt er als Gastgeschenk eine künstliche Nachtigall mit. Beide Nachtgallen singen um die Wette. Und – wie befürchtet – der singende Android gewinnt. Der echte Vogel wird verjagt.

Jahre vergehen. Der Kaiser erkrankt. Der Tod (Jacky Jäger) tritt an sein Krankenbett. Was ihn jetzt nur noch retten kann, wäre die echte Nachtigall. Und die kommt. Gerade noch rechtzeitig. Sonst wäre es ja auch kein Märchen.

Ein paar Hauptrollen des Stückes seien erwähnt: Der Kaiser (Pascal Kippenbrock), ein bisschen schwermütig. Dann sein Koch „Muli-Nechs“ (Nicole Szymanski/Lara Petermann). Der hackt unentwegt auf dem kaiserlichen Gemüse herum und schwärmt dabei nur von Fischstäbchen.

Doch den Höhepunkt dieses herrlich bunten Spektakels stellte die künstliche Nachtigall (Yanice Puschmann) dar. Sie muss per Schlüssel aufgedreht werden. Dann singt und springt sie, hüpft wie ein Kastenteufel herum. Das AFG-Kulturforum jubelte.

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