Fr., 24.03.2017

AFG-Schüler auf der CeBIT AFG erklärt Ministerin Technik

Das Institut für Geoinformatik wurde während der Messe ausgezeichnet. Thomas Bartoschek (Mikro) erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka was die Schüler entwickeln.

Das Institut für Geoinformatik wurde während der Messe ausgezeichnet. Thomas Bartoschek (Mikro) erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka was die Schüler entwickeln. Foto: AFG

Havixbeck/Hannover - 

Großer Bahnhof für die Anne-Frank-Gesamtschule (AFG). Auf der Computermesse CeBIT in Hannover zeigten Schüler Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ihre Arbeit mit der Sensebox und ernteten Anerkennung und Lob.

Zum Hintergrund: Das Institut für Geoinformatik der WWU Münster hatte der AFG Computer Hardware geschenkt: Ein-Chip-Computersysteme, sogenannte Senseboxes Edu, die das technische Verständnis steigern, Kreativität sowie eigenverantwortliches Arbeiten fördern.

Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Schule und Universität wurden drei AFG-Schüler mit ihren Lehrern zur größten Bildungsmesse der Welt, der Didacta, nach Stuttgart eingeladen (WN berichtete). Dort zeigten die Schüler beispielhaft, was sie mit ihren SenseBoxen alles machen können: Ampeln, Wechselblinker oder Bewegungsmelder. Stets waren sie umringt von vielen Interessierten und gaben ein gelungenes Beispiel von erfolgreichem Technik- und Informatikunterricht an der AFG ab.

In dieser Woche wurde das Institut für Geoinformatik auf der CeBIT mit dem Sonderpreis „Innovation Award 2017“ für innovative Maßstäbe für Forschung und Entwicklung im IT-Bereich ausgezeichnet. Erneut lud der Leiter des SenseBox-Projektes, Thomas Bartoschek, die AFG ein: „Wir arbeiten seit Jahren konstruktiv und erfolgreich zusammen. Da ist es selbstverständlich gewesen, auch bei der Preisverleihung durch die Bundesbildungsministerin die AFG an unserer Seite zu haben.“

Gerne fuhren die Lehrer Gudula Volbers und Horst Urban mit ihren Schülern Leo Sulzbacher (Klasse 10) und Fritz Weimar (Q1) nach Hannover zur CeBIT. Nach der feierlichen Preisverleihung informierten sich die Ministerinnen persönlich am Stand über die Einsatzmöglichkeiten der SenseBox. „Das sieht ganz schön kompliziert aus“, zeigte sich Prof. Wanka beeindruckt von den technischen Aufbauten. Doch dann stürzte der Computer ab: „Eigentlich baue ich gerade mit Hilfe eines Ultraschallsensors einen Personenzähler, da wir wissen wollen, wie viele Personen unseren Stand besuchen.“

Fritz Weinmar hatte mehr Glück, als er Ministerin Svenja Schulze über den Einsatz der SenseBox in der Oberstufe informieren konnte. Fritz hatte eine Kontaktampel mit Ultraschallsensor programmiert und setzte damit um, was Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung gesagt hatte: „Programmieren muss eine Grundfertigkeit neben lesen, schreiben und rechnen werden!“

Nach dem ministeriellen Besuch war der Andrang der Gäste aus dem In- und Ausland am der Stand der AFG groß. „Als um mich herum lauter Menschen aus Indien standen, bin ich in die englische Sprache gewechselt“, erzählt Fritz Weinmar begeistert von den vielen Kontakten auf der weltgrößten IT-Messe.

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