Fr., 26.05.2017

Schülerwettbewerb Hunde gehören dazu

Ehrung der Teilnehmerinnen des Bundeswettbewerbs für politische Bildung (v.l.): Maya Lan­gener, AFG-Schulleiter Dr. Torsten Habbel, Emma Flüthmann, AFG-Lehrer Marten Möllers, Stella-Marie Althues und Inga Wieling.

Ehrung der Teilnehmerinnen des Bundeswettbewerbs für politische Bildung (v.l.): Maya Lan­gener, AFG-Schulleiter Dr. Torsten Habbel, Emma Flüthmann, AFG-Lehrer Marten Möllers, Stella-Marie Althues und Inga Wieling. Foto: Anne-Frank-Gesamtschule

Havixbeck - 

Mit der Frage „Sollten Hunde in der Stadt verboten werden?“ befassten sich vier Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs zur politischen Bildung.

Dank und Anerkennung für eine „außerordentliche Leistung“ sprach mit entsprechenden Urkunden die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn vier Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG) aus. Schulleiter Dr. Torsten Habbel überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Schülerinnen die Urkunden, verbunden mit einem kleinen Geschenk, einem Computer-Stick in Form einer Hundetatze.

Auch bei dem Mentor der kleinen Gruppe, Marten Möllers, ehemaliger Referendar und nun Mathematik- und Geschichtslehrer an der Anne-Frank-Gesamtschule, bedankte sich der Schulleiter für dessen großes Engagement. Mehrere Wochen lang hatten sich die vier Schülerinnen Emma Flüthmann, Inga Wieling, Maya Lan­gener und Stella-Marie Althues aus der Klasse 6.2 mit der Frage beschäftigt: „Sollten Hunde in der Stadt verboten werden?“

Mit dieser Arbeit beteiligten die Mädchen sich – wie bundesweit 60.000 weitere Schülerinnen und Schüler – am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2016, recherchierten selbstständig und präsentierten schließlich ihre Arbeitsergebnisse mit eigenen begründeten Meinungen auf acht Informationstafeln. Und das Ergebnis der Recherche, so die AFG in einer Pressemitteilung, fiel eindeutig aus: „Nein, Hunde sollten auch in der Stadt nicht verboten werden. Sie gehören einfach zum Leben der Menschen dazu!“

Zuvor hatten sich die Schülerinnen mit dem Ordnungsamt unterhalten, Polizisten, Tierschützer und Tierärzte interviewt. Schließlich brachten sie die vielen Meinungsäußerungen in eine Klassendiskussion mit ein. Die Klasse diskutierte leidenschaftlich und stimmte schließlich ab: Nur ein Schüler war der Meinung, dass Hundehaltung in der Stadt nicht erlaubt sein dürfte.

Allerdings verbanden die Schülerinnen und Schüler mit der Hundehaltung in der Stadt Auflagen, die von den Hundebesitzern eingehalten werden sollten: „Wichtig ist, dass die Hunde gut in einer Wohnung leben können. Es muss genug Platz dort sein, und die Hunde müssen regelmäßig ausgeführt werden.“

Sehr wichtig sei auch die Erziehung der Hunde. Die Hunde dürften Passanten nicht anspringen oder anbellen. Und Hunde seien immer an der Leine zu führen. Emma Flüthmann: „Die Besitzer müssen sich dieser Aufgaben bewusst sein!“ Und noch eine Botschaft hatten die Schülerinnen: „Ein Hund bedeutet sehr viel Arbeit!“

Leserkommentare

Google-Anzeigen

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4871581?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F